Wenn viele kleine Leute viele kleine Dinge tun, kommt etwas Gr0ßes heraus.







Freitag, 17. Februar 2012

Gegen das Grau

Nach der Kälte ist es hier bei uns nun seit einigen Tagen ziemlich grau und trist draußen. Da muss man schon aufpassen, dass einem das nicht aufs Gemüt schlägt. Also hab ich mir heute beim Einkauf einen Topf mit Nazissen gegönnt und die kleine Ecke im Esszimmer damit aufgehübscht. Eine kleine Kur gegen den Trübsal, der draußen herrscht. Und nun mache ich es mir für ein herrliches, langes Wochenende gemütlich. Habt ein paar schöne freie Tage!

Dienstag, 14. Februar 2012

Wir unterschätzen das, was wir haben und wir überschätzen das, was wir sind.


Marie von Ebner-Eschenbach

Donnerstag, 9. Februar 2012

Wußte ich doch schon immer :o)

Diese ganze Seite hat die NRZ letzte Tage dem Handgemachten und Selber machen gewidmet.

Also ist das doch nicht "altmodisch" oder "altbacken" sondern in. Ha, wußte ich es doch!









Dienstag, 7. Februar 2012

Handwerk hat goldenen Boden?

Ich sitze hier gerade leicht wutschnaubend am PC und grummel vor mich hin. Handwerker!!! Letzte Woche Montag meldet sich Firma X, Herr Y und macht einen Termin mit mir für Mittwoch, um sich den zu reparierenden Revisionsschacht noch einmal anzusehen (diese Firma hat ein Angebot eingereicht und war schon einmal hier). Am Dienstag sagt Herr Y den Termin ab und meint, ansehen sei nicht nötig, ob man am Donnerstag kommen könne. Äh, etwas sehr kurzfristig, nach langem hin und her also Termin heute. Ich hatte in der Zwischenzeit jemanden organisiert, der hier war und die Handwerker ins Haus lassen konnte, Strom war geklärt (ist aber nicht nötig, wir bringen einen Stromerzeuger mit) und Wasser auch. Heute morgen um 9 Uhr erschienen dann 4 Herrschaften - ohne Stromerzeuger - und stellten fest, dass sie keine passenden Teile dabei hatten. Der Schacht ist über 80 Jahre alt, dafür gäbe es keine Teile mehr!!! Hallo, hat man das bei der Angebotsabgabe nicht gesehen?? Warum ist denn niemand am Mittwoch noch mal gekommen?? Was soll so was? Lieber Herr Y, bitte rufen sie mich nicht an, wir haben alles besprochen gehabt, ich habe sie ausführlich informiert, wo es Strom und Wasser gibt, warum kommen sie ohne Geräte und Ersatzteile? Wollen Sie unser Geld nicht? Ich könnte gerade.....................................

Samstag, 4. Februar 2012

Feinblech zum letzten Geleit, NRZ von heute



Ein Klick macht das Bild größer. Hierrüber haben Herr Maus und ich heute beim Frühstück doch sehr geschmunzelt :o)

Dienstag, 31. Januar 2012

Hab ich selbst gemacht - eine Erklärung?

Das Buch hatte ich ja vor einiger Zeit schon einmal gelesen. Nun war es einige Zeit unterwegs und ist jetzt wieder hier.

Als ich es zurück bekam, habe ich gleich noch einmal darin geblättert und habe ich natürlich auch sofort wieder festgelesen. Dabei bin ich an folgender Aussage hängen geblieben:

" Deswegen laufe ich durch die großen Etagen der Kaufhäuser, während mein Blick überall die glänzenden, schönen, angepriesenen , stapelweise ausgelegten Waren streift, frage ich mich: Wer braucht das alles? Schon klar, ich brauche ja gerade in diesem Moment einen Pürierstab. Aber hier steht überall einfach.... so .... unglaublich.... viel. Ich fürchte, ich habe den Draht zur Konsumgesellschaft verloren. Einerseits war ein bißchen Abstand ja einer der Gründe für mein Experiment. Andererseits fühle ich mich ind diesem Moment auch irgendwie ausgeschlossen. - so als sei ich nur zu Besuch im Alltag der anderen Menschen. Ich habe das Gefühl, konsumieren hält alles zusammen. Es ist das, was alle Menschen tun. Sie gehen arbeiten um Geld zu verdienen um Dinge zu kaufen. Konsum ist Teil unseres gesellschaftlichen Kreislaufes. Ist Konsumverweigerung dann nicht zwangsläufig gesellschaftlicher Selbstmord? Könnte mein Experiment mein Leben radikaler verändern, als ich es mir vorgestellt habe? Könnte ich mich am Ende der 12 Monate ins gesellschaftliche Abseits katapultiert haben? Aber eben in jenem Abseits lerne ich auch viele Sachen, die ich sonst nie erfahren hätte. Und zwar nicht nur, wie man Seife macht und Krapfen backt. Vielmehr verändert sich mein Blick auf die Dinge, die ich normalerweise kaufen würde und nun selber mache. Und bei fast allen denke ich mir: Das wird viel zu billig verkauft. Das Selber machen hat mir jeden Geiz genommen. Klar, vieles von dem Schrott, der da produziert wird, ist noch nicht mal das wenige Geld wert, das sie Läden dafür haben wollen. Aber eine gute Hose zum Beispeil sollte auch gutes Geld kosten dürfen, wenn sie unter guten Bedingungen hergestellt wurde."

Ich für meinen Teil kann diese Aussage der Autorin voll und ganz unterschreiben (und hier geht es nur um meine Meinung und meine Empfindung). Ähnliche Erfahrungen habe ich auch schon gemacht und dann sollte man darüber nachdenken, ob das eine so erstrebenswerte Gesellschaft ist. Ich für meinen Teil jedenfalls mache lieber selbst, was geht und zahle für gute Dinge auch lieber etwas mehr. Klar kann ich auch nicht alles, aber mittlerweile immer mehr...




Montag, 30. Januar 2012

Am Samstag...

... war ich mit einer sehr lieben Bekannten zum Frühstück verabredet. Nachdem ich festgestellt habe, dass im Stadtteil kaum noch Cafes sind, haben wir uns dann für das Cafe Augenblick entschieden. Die Frühstückskarte war herrlich normal, genauso wie das Frühstück selbst. Ich muss nicht irgendwelche Buffets mit Schnickschnack haben, ich mag es normal und lecker, hier herrscht ein super Preisleistungsverhältnis.
Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit diesen drolligen Platikdeckchen. Die habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Das Cafe selbst war nett eingerichtet, die Bedienung sehr freundlich und wir haben uns sehr gut unterhalten. Ein rundherum gelungener Vormittag. Da kann ein Frühstück dann auch schon mal bis mittags dauern.
Liebe Marry, es war nett mit Dir und danke für die Bilder.