Samstag, 19. April 2014

Konsumieren zu jedem Anlass?

Als ich heute früh meine Tageszeitung gelesen habe, sind mir zwei Artikel ins Auge gefallen. Da titelt die Zeitung doch tatsächlich: Ostern: ein zweites Weihnachten? und zwei Seiten weiter: Wie schenke ich richtig zur Konfirmation? In beiden Artikeln geht es weniger ums Fest und die Bedeutung, als um die Tatsache, dass Konsum und Geld ausgeben heute doch dazu gehört. Irgendwie mag das ja richtig sein, aber in dem Ausmaß? Welche Werte werden denn da an die Kinder vermittelt? Ich denke (und das hier ist nur meine Meinung, ich will niemanden belehren), das ist ein Punkt, der sich zu überlegen lohnt. Mich erinnert das jedenfalls an: Haste was - biste was! und das mag ich  nicht mittragen. Auch einer der Gründe, weshalb ich mich für die Konsumruhe entschieden habe war, das mir die aggressive Werbung vor bestimmten Feiertagen sehr auf die Nerven gegangen ist und ich mich in den Läden sehr unwohl gefühlt habe. Definiert sich die Gesellschaft nur über das, was sie hat? Wäre es nicht besser, sich über das zu definieren, was man ist?

Freitag, 18. April 2014

"Plastikabfälle sollen in der EU verschwinden"

So überschreibt eine Tageszeitung am 17.04. 2014 einen Artikel zum Thema Plastikmüll.
hier kann man den ganzen Artikel lesen.
 
Ob das ausreicht? Ich bin da eher skeptisch....

Donnerstag, 17. April 2014

Alternative Geschenkverpackung zum weiter nutzen

Diese Körbchen habe ich aus recyceltem Shirtgarn gehäkelt. Kann man kaufen oder selbst machen, hierzu findet man im net ausreichende Anleitungen. Ich hatte noch einen Rest daheim. Gefüllt mit netten Kleinigkeiten wie Seife, Tee, Schokolade oder was auch immer einem einfällt  ist es ein nettes Mitbringsel. Und man kann es weiter nutzen. Im Bad oder im Schlafzimmer für Kosmetik oder als Schmuckablage, was auch immer einem einfällt...

Dienstag, 15. April 2014

Wird Ostern zu einem zweiten Weihnachten?

Gestern beim Einkaufen konnte ich einen Dialog mit hören, der mich zum Nachdenken brachte. Zwei Frauen unterhielten sich über Ostergeschenke. Dabei ging es nicht um Schokoladenhasen oder ähnliches, sondern um Handy, Parfum und ein Tablet. Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, wann er wem etwas schenkt, aber diese beiden Damen wirkten so genervt und gestresst davon, für jeden das Richtige noch besorgen zu "müssen", das ich bei mir gedacht habe: ob da der Sinn des Festes nicht verfehlt ist?
Ich könnte den Gedanken jetzt noch weiter führen, aber ich möchte niemandem auf den Schlips treten und lasse das daher einfach mal so stehen....

Samstag, 12. April 2014

Alternativen getauscht

In einem großen Onlinetauschforum habe ich in der letzten Woche regelmäßig nach Alternativen zu Plastik gesucht und einiges gefunden. Noch ist nicht alles hier, aber ich zeige schon mal einen Teil der "Beute". Eine Kaffeedose, eine Zuckerdose und Salz und Pfeffer. Alles aus Porzellan. Sie werden nun in der Küche einen neuen Aufgabenbereich finden und Dosen aus Kunststoff ersetzen, ich freu mich dran und drüber. Besonders die Zuckerdose hat es mir angetan...

Freitag, 11. April 2014

Bestärkt

In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung fand ich gleich zwei Artikel, die mich bestärkt haben, weiter zu versuchen, soweit es geht auf Plastik zu verzichten und auch meine Garderobe möglichst auf fair und ökologisch  umzustellen.
Zum nachlesen:
hier und hier entlang

Sonntag, 6. April 2014

Reparieren

Als ich am Freitag auf dem Heimweg war, hat der Wind mir im wahrsten Sinne des Wortes einen Beutel vor die Füße geweht. Erst mal eingesammelt und geschaut, ob ein Besitzer in der Nähe ist? Nö, war niemand da, also habe ich den Beutel näher betrachtet, ein Henkel war defekt, da hatte sich eine Naht gelöst und ein kleines Brandloch habe ich gefunden. Sonst war der Beutel gut in Schuss.
Also ab nach hause und überlegt:
Die Naht war schnell genäht, aber für dem Brandloch wusste ich  erst keinen Rat. Dann aber, als ich mit Filz gearbeitet habe, hatte ich die Idee. Ich habe einfach von außen (damit man nicht mit irgendwas hängen bleibt) ein kleines rundes Stück Filz aufgenäht. Es fällt auf der Tasche kaum auf und so kann der Beutel noch weiterhin seinen Dienst tun.