Donnerstag, 30. Juli 2015

Sonntag, 26. Juli 2015

Wolkenwetter

Auf dem oberen Bild sieht man dem Blick von unserem Balkon gestern sehr früh am Morgen, das untere Bild ist gestern Abend entstanden, fast von der gleichen Stelle aus. Dazwischen lag eine Menge Wind und Regen.
Ich fotografiere sehr gern Wolken in den unterschiedlichsten Formen, ich finde es immer wieder beeindruckend, was die Natur so alles kann.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Konsumruhe - immer noch

So wirklich viel neues gab es in den letzten Wochen nicht zu berichten. Zu erzählen, was man nicht tut, ist nicht so recht spannend, oder? Ich kaufe noch immer nur das Nötigste, neu nur, wenn ich es nicht anderweitig auftreiben kann. Im net habe ich mich auf die Suche nach Tipps und Tricks zum Reparieren gemacht und einiges gelernt. Selber machen ist auch nach wie vor ein Thema. Hier gab es dann auch eine Ausnahme von der Konsumruhe: ich habe Stoff gekauft. Ich habe mit Yoga begonnen und die Sportsachen, die ich im Studio anhabe, sind dafür nicht so recht geeignet. Also habe ich mir eine Yogahose genäht und konnte dabei noch meinem Hobby nachgehen. Ich habe für den Stoff zwar etwas mehr bezahlt, als für eine Yogahose im Laden, aber es ist noch etwas davon übrig, das reicht noch für ein Shirt und ein Haarband. Und die Hose sitzt sehr gut. Als nächstes werde ich dann mal die Yogasocken in Angriff nehmen, Wolle habe ich ja genug dafür hier im Vorrat.
Wie läuft es bei euch so?

Samstag, 18. Juli 2015

Ich bin gerade richtig wütend

Ich weiß gerade vor Wut und Ärger nicht so recht wohin mit mir. Im Alltag, in den Medien und in den sozialen (?) Netzwerken begegnen mir gerade viele Dinge, die ich unglaublich finde und so eigentlich nicht haben will. Ich habe lange überlegt, ob ich das posten soll, aber ich mach es jetzt einfach mal, völlig unsortiert und ohne Wertung, meine ganz persönliche Meinung, einfach drauf los getippt!
Ich habe keine Lust mehr....
... mich erklären zu müssen, weil ich Menschen kenne und mag, die einen Migrationshintergrund haben.
.... mit anderen zu diskutieren, warum man sich nicht auf Behindertenparkplätze stellt, wenn man nicht behindert (blödes Wort) ist.
.... mir von anderen vorschreiben zu lassen, was "normal" ist. Da wird ein Weltbild konstruiert, das viele Menschen unglücklich macht, weil eine Norm vorgegeben wird, die keiner erreichen kann, da sie retuschiert oder künstlich erzeugt ist, um Profite zu erwirtschaften. 
.... in der Zeitung von Anschlägen auf Flüchtlingsheime zu lesen und zu erfahren, dass immer mehr Menschen keine Krankenversicherung haben.
.... über Altersarmut nachzudenken und zu erleben (im Job)
.... mich über nicht vorhandene Toleranz zu ärgern.
.... anderen dabei zuzuhören, wie sie über alles und nichts meckern und herziehen und dabei schlechte Laune verbreiten. Ich will mich nicht runterziehen lassen.
.... mit an zu hören, wie auf hohem Niveau gejammert wird.
.... mir erklären zu lassen, wie ich mich zu kleiden habe (mach ich eh nicht)
.... mir von anderen Menschen sagen zu lassen, wie ich auszusehen habe und dass man ab einem gewissen Alter keine langen Haare mehr trägt (mir doch egal)
.... zu begründen, warum ich nicht ständig etwas neues kaufen möchte, sondern lieber altes repariere
.... mich schief anschauen zu lassen, weil ich keine Plastiktüten möchte




Das und vieles mehr hat mich in den letzten Wochen dazu bewegt, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wie gehen andere damit um? Ich freu mich über jeden, der sich für andere oder etwas einsetzt und denke dann oft: müsste das nicht eher der Normalfall sein und nicht die Ausnahme? Wohin ist nur das verschwunden, das uns ausmacht: die MENSCHLICHKEIT? Kein Flüchtling verlässt die Heimat, weil es ihm dort so gut geht und kein Mensch hat sich selbst gemacht oder sich eine Krankheit ausgesucht, unsere Welt erstickt am Müll. Wer hat eigentlich das Recht, vorzuschreiben, was NORMAL ist? Vieles kann jedem jederzeit wiederfahren und dann? Es ist so viel leichter zu meckern und zu lästern, als einfach einmal still zu sein, da nehme ich mich nicht aus. Aber ich will das alles SO nicht mehr, ich suche mir jetzt etwas sinnvolles, um die Wut in etwas positives zu verwandeln..... 


Freitag, 17. Juli 2015

Ein Herz aus Stein

Ein kleines Geschenk der Natur habe ich gestern auf dem Weg zur Packstation bekommen. Schön, oder?

Montag, 13. Juli 2015

Eine seltsame Diskussion

Am Freitag war ich im Supermarkt meines Vertrauens, um einige Lebensmittel fürs Brot backen einzukaufen. Im Kassenbereich fand sich ein Mensch an einem Promotionstand, der alkoholfreies Bier verschenkte. Auf mein "Danke, aber nein Danke" reagierte der Mensch sehr unhöflich, was mich leicht verwunderte. Das ging dann wie folgt:
"Ist doch umsonst"
"Danke aber trotzdem nein"
"Aber kostet doch nichts"
"Ich trinke kein Bier"
"Ist doch alkoholfrei"
"Schmeckt aber doch nach Bier"
"Aber ist doch für umsonst"
"Nein, danke"
Dann mischte sich noch eine ältere Frau ein, die vor mir an der Kasse stand: "Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul"
Ich dann: "Aber was soll ich das denn mitnehmen, wenn ich es daheim dann doch nur weg werfe?"
"Ist doch egal, kostet doch nichts."
Ab dem Punkt habe ich dann einfach nichts mehr gesagt, zum Haare raufen, das Ganze, was für eine absurde Situation. Da muss man sich erklären, wenn man nicht alles möchte, was es umsonst gibt. Die meisten anderen Leute an der Kasse schauten mich auch an, als hätte ich zwei Köpfe. Was sagt mir das jetzt ??? ts ts ts

Samstag, 11. Juli 2015

Konsumruhe und UWUH

Manchmal muss man, um zu nutzen was man hat, etwas dazu kaufen. Herr Maus war Drucker und so gibt es in diesem Haushalt eine Menge Papier, das ich auch gern verarbeite. Was ich nie gescheit hin bekommen habe, sind Umschläge. Dabei kann man diese auch super aus "Altpapier" wie Prospekten oder Katalogen basteln. Also habe ich mir ein Schablone für Umschläge gekauft. Oben sieht man das Ergebnis eines Bastelabends. Das war für mich eine sinnvolle Unterbrechung der Konsumruhe.