Mittwoch, 29. April 2009

Strickbeutel


Ich habe mir für meine Wollreste einen Beutel aus den selbigen gestrickt. Ist recht gut geworden, finde ich
Der Beutel wird rund gestrickt. Für den Boden werden 6 Maschen auf einem Nadelspiel angeschlagen.
1. Runde: aus jeder Masche 2 herausstricken. 2. Runde und alle anderen geraden: alle Maschen rechts stricken 3. Runde: * 1 Masche verdoppeln, 1 Masche rechts stricken* (ab * wiederholen) 5. Runde: *1 Masche verdoppeln, 2 Maschen rechts* 7. Runde: *1 Masche verdoppeln, 3 Maschen rechts*Nach diesem Schema weiter stricken, bis 96 Maschen auf den Nadeln sind. Dann eine Runde linke Maschen stricken.Nun folgt die Beutelwand. Diese bis zur gewünschten Höhe stricken, danach 4 Runden rechts stricken. Nun kommt eine Lochrunde, durch die man hinterher zum Verschließen des Beutels, die Kordel oder ein Band fädeln kann.
Dafür eine Runde mit folgendem Muster stricken:
*Umschlag, 1 Masche abheben, 2 Maschen rechts zusammenstricken und die abgehobene Masche überziehen*
Danach noch mal 4 Runden rechts stricken.
Nun 3 cm kraus rechts (eine Runde linke Maschen, eine Runde rechte Maschen stricken) stricken.
Danach abketten. Wer mag, kann den Beutel füttern, meiner ist mit Filz ausgekleidet
.

SparBuch Kapitel 3 - Teil 2 -

Für Fingerfarbe gibt es ein vergleichbar einfaches Rezept:
4 EL Mehl mit ca. 100 ml Wasser vermengen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist, mit Lebensmittelfarbe einfärben und in Schraubgläsern im Kühlschrank lagern, hält bis zu 2 Wochen und geht leicht von den Fensterscheiben ab.
Salzteig ist bei Kindern auch sehr beliebt, hierfür mischt man Mehl:Salz im Verhältnis 2:1 und gibt Wasser hinzu, bis die Masse gut knet- und formbar ist.
Auch Spiele kann man selber basteln. Spielbretter kann man aus Holz oder Pappe basteln und die Spielfiguren kann man aus Dingen herstellen, die man selber suchen
kann, z.B. Steine, Muscheln, Korken. Anleitungen hierzu werden Sie in den örtlichen Büchereien in allerlei Bastelbüchern finden.. Dort können Sie sich diese kopieren und mit anderen Interessierten tauschen.
Die klassischen Spiele wie „Mensch ärger Dich nicht“ oder „Memory“ eignen sich besonders gut
zum Nachbasteln, da fast jeder sie kennt. Probieren Sie mal Memory im Dunkeln: hierfür werden je 2 Pappdeckel mit zwei gleichen Dingen beklebt ( z.B. Kronkorken, Schnüre, Knöpfe usw.), dann werden dem Mitspieler die Augen verbunden und die Karten müssen ertastet werden, wer am schnellsten ein Paar hat, hat gewonnen.
Wenn ihr Kind gerne Märchenkassetten hört, besprechen sie die Bänder selber, dem Kind macht das mit Sicherheit noch viel mehr Spaß, auch ein tolles Geschenk, mit verteilten Rollen zu lesen und die Kassette der Freundin oder dem Patenkind zu schenken. So fördern Sie bei ihrem Kind auch das lesen.
Mit Pappkartons oder Papprollen können Kinder auch viel anfangen. Beobachten Sie ihr Kind einmal beim Spielen und Sie werden feststellen, wie viel Phantasie und Kreativität in ihm steckt. Fördern Sie dies, in dem Sie viel basteln. So stellen Sie selber billiges Spielzeug her und das Kind ist auch daran beteiligt.
Bei Kindern bis zu einem gewissen Alter ist das Verkleiden sehr beliebt, heben Sie also immer ein paar Kleidungsstücke, Kostüme, Hüte usw. auf. Dies ist eine gute Beschäftigung bei Regenwetter.

Auch wenn die Kinder zur Schule gehen, kann man einiges sparen. Kaufen Sie Schreibwaren immer zu Beginn eines Schuljahres in Großpackungen. Hier finden in fast allen Kaufhäusern Sonderaktionen statt.
Erkundigen Sie sich nach gebrauchten Schulbüchern oder Sportgeräten, meist sind die Sachen noch in einem guten Zustand und werden preiswert abgegeben. Nutzen Sie auch hier die örtlichen Kleinanzeigen oder Pinnwände in Schulen und Kindergärten.
In der Freizeit kann man sich an die Spiele von früher erinnern, z.B. Verstecken, Räuber und Gendarm Gummitwist , Seilchen springen oder ähnliches. Die meisten Kinder sind mit
Begeisterung dabei, ihnen fehlte bisher nur das Wissen.
In vielen Büchereien kann man auch Gesellschaftsspiele leihen. So sparen Sie manche Neuanschaffung oder haben eine Vorlage, um diese Spiele nachzubasteln.
Wenn die Kinder einem Verein beitreten möchten, vereinbaren Sie erst einmal Probestunden, um herauszufinden, ob es ihrem Kind wirklich Spaß macht oder ob es nur gerade eine Modewelle ist. Der gute, alte Sportverein ist hier meist billiger als zeitbegrenzte Kurse. Wenn Ihr Kind dann einem Verein angehört, ist meist auch Initiative von Eltern beim Arrangieren von Festen gefragt. Wenden Sie sich z.B. für eine Tombola an große Firmen. Diese haben meist
einige Werbeartikel, die sie gerne zur Verfügung stellen oder stellen Sportartikel zur Verfügung für ein Sportfest.
Wenn die Kinder älter werden, ist meist der PC eine beliebte Freizeitgestaltung. Nutzen Sie auch hier die Möglichkeiten und kaufen Sie die Sachen gebraucht.
Achten Sie bei Spielen darauf, nicht sofort bei Erscheinen zu kaufen, warten Sie einige Zeit ab, meist werden die Dinge dann billiger. Im Internet gibt es Spiele zum kostenlosen Download. Sorgen Sie mit anderen Eltern dafür, dass Spiele verliehen werden.
Auch für die Hausaufgaben oder das Studium bietet das Internet jede Menge Wissen und spart so die Anschaffung von teuerer Fachliteratur .
Wenn Sie einen Sohn haben erörtern Sie das Thema Bundeswehr, hier gibt es viele Ausbildungsmöglichkeiten und auch den Führerschein umsonst.
Generell gilt aber vor allem: erziehen Sie ihr Kind zur Sparsamkeit.
Vereinbaren Sie bei der Taschengeldgabe, einen Teil zu sparen. So lernt ihr Kind von Anfang an, wenn es etwas bestimmtes möchte, kann es dies durch richtigen Umgang mit Geld auch bekommen. Leben Sie ihrem Kind vor, dass man Dinge pfleglich behandeln sollte, damit sie lange zu gebrauchen sind. Übernehmen sie Verantwortung und nehmen Sie sich Zeit und erklären die Dinge. Geld kommt eben nicht einfach so aus dem Automaten. Wenn ihr Kind dies begreift, wird es von ganz alleine ein normales Verhältnis zum Geld entwickeln und vielleicht sogar den Markenwahn lächerlich finden.
Lassen Sie ihrer eigenen Phantasie freien Lauf und Sie werden sehen, wie viel mehr Spaß die Freizeit mit ihrem Kind macht.

Dienstag, 28. April 2009

SparBuch Kapitel 3 - Teil 1 -

Kapitel 3

Leben mit Kindern
oder benutzen Sie Ihre Phantasie




Immer wieder höre ich, dass das Leben mit Kindern viel Geld verschlingt. Aber auch hier gibt es gewisse Möglichkeiten, es einfacher und preiswerter zu gestalten.
Fangen wir mit den Kleinsten an. Dass Stillen die gesündeste Ernährung für Säuglinge ist, weiß jede Mutter, aber es ist auch eine Ernährung zum Nulltarif und deckt den Bedarf des Kindes komplett.
Wenn die Kleinen dann älter werden, greifen viele Mütter zu Fertigprodukten. Diese sind jedoch häufig sehr teuer. Wenn Sie sich einmal fragen, was die Frauen gemacht haben, als es diese Möglichkeit noch nicht gab, werden Sie schnell auf eine preiswertere Möglichkeit kommen: das selber kochen. Viele werden jetzt den Zeitaufwand anführen, aber dank moderner Technik kann man auch größere Portionen vor kochen und Portionsweise einfrieren, so dass dieses Argument entkräftet wird. Es ist schließlich egal, ob Sie Fertignahrung aufwärmen oder das selbst gekochte.
Bei Getränken kann man ähnlich vorgehen.
Mischen Sie Saft mit Wasser und geben Sie es dem Kind. Dies hat noch den weiteren Vorteil, dass Sie ihr Kind von Anfang an an nicht so süße Getränke gewöhnen. Bei Tees sollten Sie
Fertigprodukte meiden, denn sie enthalten meist zu viel Zucker. Greifen Sie auf lose Tees zurück und halten Sie immer in der Thermoskanne etwas bereit. Wenn ihr Kind zwischendurch etwas essen möchte, geben Sie Obst oder Joghurt. Dies ist nicht nur im Verhältnis zu Süßem billiger sondern auch gesünder. Dekorieren Sie die Sachen liebevoll, dann wird es gern gegessen und die Kinder lernen gesunde Ernährung spielerisch nebenbei.
Auch bei der Kinderkleidung kann man einiges sparen.
Tauschen Sie die Kleidung mit anderen Müttern, deren Kinder daraus gewachsen sind. Im Kleinkindalter ist die Kleidung meist nur kurze Zeit getragen. Verkaufen Sie die Kleidung, die ihrem Kind nicht mehr passt, auf den örtlichen Flohmärkten oder veranstalten Sie vom Kindergarten/ der Krabbelgruppe selber einen. Sie werden sicher schnell andere, begeisterte Mütter finden, die mitmachen. Hier kann man auch günstig an Kinderspielsachen und Spiele kommen. Schals für Kinder lassen sich ganz einfach aus günstigem Fleecestoff nähen, so kostet dann ein Schal ca. 2 Euro.
Ich habe für den Sohn einer Bekannten Legospielzeug auf dem Flohmarkt gekauft. Zu Hause steckte ich die Sachen in einen Kopfkissenbezug und hab sie bei 30 Grad in der Maschine gewaschen. Die Legosteine waren wie neu, diese Methode eignet sich für fast jedes Plastikspielzeug. Statt der Waschmaschine geht es auch in der Spülmaschine.
Überhaupt ist das Thema Spielzeug ein Bereich, bei dem Sie viel selber machen können. Aus alten Nicki oder Frotteesachen kann man selbst tolle Stofftiere nähen, aus Weinkorken kann man Stempel basteln, ebenso wie aus Moosgummi oder Kartoffeln.
Wenn Ihr Sprössling gerne malt, fragen Sie mal in örtlichen Druckereien nach Papierresten oder nutzen Sie die unbedruckten Rückseiten von Werbeschreiben.
Als Kleber tut Tapetenkleister in einem Schraubglas einen billigen und ungiftigen Dienst für fast alle Bastelarbeiten mit Papier und Pappe.
Malkreide kann man selber anrühren: pro Farbe 3 EL Gips mit einer halben Tasse Wasser anrühren und etwas Ostereierfarbe oder Lebensmittelfarbe zugeben, in leeren Jogurtbechern trocknen lassen.......

Sonntag, 26. April 2009

Henriette auf Kefalonia


Auch 2005 war Henriette mit dabei, da waren wir auf Kefalonia. Die Bouganville waren dort recht prachtvoll, aber das sind sie ja meist auf den griechischen Inseln. Ich freu mich schon, wenn alles klappt, geht es nächstes Jahr nach Chios, mit Henriette natürlich

Freitag, 24. April 2009

Sparbuch Kapitel 2 - Teil 2 -

Prüfen Sie in jedem Raum die Temperatur und stellen Sie die Heizung überall um ein
Grad herunter, das spart 6 % Energie. Machen Sie dies solange bis Sie Ihre Wohlfühltemperatur gefunden haben. Sie werden sehen, dass Sie sich schnell an einige Grade weniger gewöhnen. Hier kann es auch helfen, wenn Sie lieber mal einen dickeren Pulli im Haus anziehen oder abends auf der Couch die Wolldecke nehmen.
Prüfen Sie auch, ob Sie Räume haben, die Sie nicht jeden Tag nutzen, z.B. ein Arbeitszimmer, und heizen Sie dort nur dann voll, wenn der Raum auch genutzt wird. Achten Sie darauf, dass die Heizkörper regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Hier spart man auch einiges im Jahr. Stellen Sie ihre Heizkörper nicht zu oder haben Sie zu viel Geld? In einigen Fällen lohnt sich das Anbringen von reflektierender Folie an der Wand hinter der Heizung, Die Wärme wird besser reflektiert und entweicht nicht durch die Hauswand nach draußen.
Wieder lacht das Sparschwein.
Wenn Sie Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung sind, prüfen Sie die Wohnraumdämmung und das Alter Ihrer Heizanlage, Gegebenenfalls kann eine Neuinvestition auch deutlich niedrigere Heizkosten bewirken, so dass diese sich schnell rentiert.
Wenn Sie Außenrollläden haben, sollten Sie diese auch bei Einbruch der Dunkelheit hinunterlassen, da diese zusätzlich zur Wärmedämmung beitragen.
All dies haben Sie sicher schon einmal gehört oder gelesen. Setzen Sie es nun in die Tat um. Sie werden sehen, es lohnt sich.

Dienstag, 21. April 2009

Henriette unterwegs


Wenn wir in Urlaub fahren, werden wir, seit wir uns kennen, von Henriette begleitet. Das ist eine der weit gereisten Plüschenten überhaupt. Das Bild entstand 2006 auf Karpathos!

SparBuch Kapitel 2 - Teil 1 -

Kapitel 2

Energie und Wasser
oder schon mal gehört und nicht beherzigt.




Dieses Kapitel wird Dinge beinhalten, die den meisten von Ihnen bekannt vorkommen und die Sie sicher schon einmal irgendwo gehört haben. Aber haben Sie dies auch schon umgesetzt? Gehen Sie die folgenden Punkte ruhig noch einmal Schritt für Schritt durch und prüfen Sie, ob Sie wirklich alle Möglichkeiten zum Sparen ausgeschöpft haben.
Fangen Sie mit dem einfachsten an, dem Licht.
Prüfen Sie, ob und wo sich Energiesparlampen einsetzen lassen. Hierzu brauchen Sie diese nicht aufs Geradewohl kaufen, sondern können sich einen Koffer mit allen auf dem Markt befindlichen Birnen bei den örtlichen Stromerzeugern oder teilweise auch in Baumärkten leihen und dann gezielt zu Hause ausprobieren. Prüfen Sie weiter, ob in jedem Raum eine der Raumnutzung angepasste Lampe ist, z.B. im Schlafzimmer nur eine Deckenlampe mit höherer Wattzahl oder lässt sich hier vielleicht eine Nachttischlampe mit geringerem Verbrauch zum Lesen oder ähnlichem platzieren. Befindet sich im Arbeitszimmer nur eine Deckenlampe oder auch eine Schreibtischlampe, die gezielt Licht spendet und weniger verbraucht? Haben Sie im Wohnzimmer auch eine kleine Beistelllampe, die als Lichtquelle dient z.B. beim Fernsehen? Der Einbau eines Dimmers und dessen konsequente Nutzung spart ebenfalls so manchen Cent. Gehen Sie so von Raum zu Raum und Sie werden vielleicht feststellen, dass sich die ein oder andere Neuanschaffung lohnt. Manchmal reicht auch ein schöner Kerzenständer, der gerade in den Wintermonaten für ein gemütliches Licht sorgt.
Achten Sie darauf, dass Licht nur dort brennt, wo es gebraucht wird, es ist doch wirklich
Geldverschwendung, wenn Sie das Licht anlassen, wenn sie in den Keller gehen und dort unter Umständen noch die Nachbarin treffen, mit der Sie sich dann eine Viertelstunde unterhalten. Wenn Sie dann noch ihre Familie mit einbeziehen, können Sie nach einem Jahr von dem gesparten Geld etwas Schönes anschaffen.
Ein weiterer Bereich, bei dem man viel Geld sparen kann, ist der Wasserverbrauch. Duschen ist ein Viertel billiger als ein Wannenbad.(Vollbad 150-180l, 5-6 Kilowatt Strom; 5 Min Duschen 36-60l, 1-1,7 Kilowatt Strom) Nehmen Sie zusätzlich einen kleinen Eimer mit in die Dusche und fangen Sie etwas Wasser auf:
entweder zum Blumen gießen, für eine Handwäsche (z.B. von Nylonstrümpfen oder Seidentüchern), oder zum Putzen lässt sich dieses Wasser prima nutzen. Wasserhähne kann man größtenteils mit Durchflussbegrenzern nachrüsten um zu verhindern, dass unnütz Wasser fließt.
Prüfen Sie, ob Ihr WC eine Möglichkeit der Einstellung für die Wasserspülung hat. Ideal ist eine Einstellung, die es ermöglicht bei größeren Geschäften nicht mehr als 9 Liter und bei kleinen Geschäften mit 3 Litern zu spülen. So verhindern Sie dass sich der gefürchtete Urinstein absetzt und das stille Örtchen wird trotzdem sauber.
Auch bei der Wäsche mit der Waschmaschine kann man sparen. Nutzen Sie diese nur, wenn sie gut ausgelastet ist, nicht nur, weil das Lieblingshemd des Mannes schmutzig ist. Er kann doch auch mal etwas anderes anziehen und sieht bestimmt genauso gut aus. Achten Sie auch auf die Programmeinstellung und die Temperatur. Es reicht, wenn nur jede dritte bis vierte
Maschine gekocht wird, viele Bakterien werden schon bei 60°C abgetötet.
Beim Neukauf einer Waschmaschine informieren Sie sich vorher genau über den
Energieverbrauch, hier könnte es lohnend sein beim Kauf etwas mehr anzulegen, dass sich dann beim Verbrauch von den Kosten her relativiert. In einigen Regionen gibt es Geschäfte, die sogenannten Weißgeräte mit kleinen Lackschäden verkaufen. Auch hier kann man manchen Euro sparen.
Dies gilt nicht nur für die Waschmaschine, sondern grundsätzlich für alle Elektrogeräte.
Ein sinnvolles Gerät ist auf alle Fälle der Wasserkocher, oft ist er günstiger als das heiße Wasser direkt aus der Leitung und man kann genau die Menge heiß machen, die benötigt wird .
Für alle, die es mögen kommt auch ein Sodastreamer in Frage. Der spart zusätzlich noch die Schlepperei von Wasserkästen.
Beim täglichen Kochen läßt sich auch einiges an Energie sparen: schalten Sie die Herdplatten ca, 10 Minuten vor Ende der Garzeit aus, dass macht eine Ersparnis von etwa 60 Euro im Jahr.
Prüfen Sie ihre Elektrogeräte auf den Stand-by-Betrieb, vielfach ist dies ein großer Stromfresser. Hier kann man mit Sicherheit auf die ein oder andere Stand-by-Schaltung verzichten, z.B. die des Anrufbeantworters. Diesen sollten Sie nur anschalten, wenn Sie das Haus verlassen. Auch bei Kühl- und Gefriergeräten lohnt es sich von Zeit zu Zeit , die Temperatur zu prüfen, im Winter kann man etwas kleiner stellen als im Sommer, im Urlaub, wenn keiner die Tür auf und zu macht, kann man ebenfalls mit einer geringeren Temperatureinstellung auskommen, als im Alltag. Es gibt Geräte mit einer extra Urlaubstaste. So sparen Sie während ihrer Abwesenheit automatisch und müssen nicht von Hand regulieren. Regelmäßiges Abtauen hilft ebenfalls, den Stromverbrauch gering zu halten. Wenn Sie das Gefrierfach anschließend mit Glyzerin auswaschen, dauert es länger, bis sich die nächste Reifschicht bildet.
Ein weiterer Posten auf Ihrer Rechnung sollte die Heizung sein. Auch hier lässt sich mit einigen Tricks viel Geld sparen......

Montag, 20. April 2009

SparBuch Kapitel 1 - Teil 3

Aus Korkresten kann man Untersetzer und Pinnwände herstellen. Sie brauchen nur etwas Phantasie.
Korkplatten, ein alter Bilderrahmen ohne Glasscheibe vom Flohmarkt oder Sperrmüll und schon können Sie mit etwas Geschick losbasteln. Kleben Sie die Korkplatte auf die Rückwand der Bilderrahmens, ggf. Unebenheiten ausgleichen, Rahmen darüber geben und aufhängen.
Auf fast allen Märkten gibt es kurz vor Feierabend Rabatt auf Frischwaren. Obst und Gemüse sollten Sie, soweit wie möglich beim Erzeuger direkt kaufen, billiger, besser, und meist kann man noch handeln.
Auch im Ausland auf Ihrer nächsten Urlaubsreise können Sie für Ihren Haushalt Geld sparen. Achten Sie auf landestypisch Dinge (z.B. Griechenland-Gewürze, Türkei-Goldschmuck und Lederwaren). Diese sind dort billiger und meist qualitativ besser. Des weiteren lassen sich diese Dinge gut transportieren. Sprechen Sie auch Freunde an, die in Urlaub fahren und lassen
Sie sich Kleinigkeiten mitbringen und tun Sie dies umgekehrt auch. So hat jeder etwas davon.
Wenn Sie mit offenen Augen durch die Welt gehen, werden Sie sehen, dass sich gerade im Bereich des Haushaltes viel Geld sparen lässt.
Allgemein sollten Sie auch auf das Energie sparen achten, Wenn Sie hier einige einfache Regeln beachten, wird Ihre Haushaltskasse bald anwachsen. Achten Sie beim Kauf eines elektrischen Gerätes auf den Energieverbrauch. Bei den meisten örtlichen Energielieferanten gibt es Listen, aus denen Sie ersehen können, welches Gerät wie viel Energie verbraucht, häufig erhalten Sie solche Listen in Verbraucherbüros. Wenn Sie sich für eines entschieden haben, prüfen Sie, ob der Einsatz jedes Mal nötig oder nur bequem ist.
Muss der Trockner benutzt werden oder tut es bei schönem Wetter nicht auch die Wäscheleine.
Bedienen Sie Ihre Geräte richtig. Um beim Trockner zu bleiben, nutzen Sie diesen nicht nur, weil Ihre Lieblingshose noch feucht ist. Ziehen Sie lieber eine andere Hose an. Garderobe kann man auch lüften, gut, wenn man einen Balkon hat, ein Hemd oder eine Bluse über Nacht nach draußen gehängt und dann morgens reingeholt zum trocknen, riecht besser als frisch gewaschen. Vielleicht können Sie sich teure Elektrogeräte auch mit Jemandem teilen. Braucht wirklich jeder Haushalt eine Bohrmaschine oder kann einer eine Bohrmaschinen und ein anderer eine Stichsäge kaufen und man kann diese Dinge gegenseitig leihen. Auch so lässt sich Platz und Geld sparen und eine größere Auswahl erzielen. Vielleicht haben Sie einen Gemeinschaftskeller, wo solche Dinge nach gemeinsamer Anschaffung gelagert werden können.
Nachdem Sie nun Ihre Küche und einzelne andere Bereiche bereits zum Sparen genutzt haben, wandern Sie weiter durch Ihre Wohnung. Viele Möglichkeiten zum Sparen werden Sie auch im Bad finden.
Auch hier funktioniert, wie bereits erwähnt, das Halbierungsprinzip. Füllen Sie sämtliche Shampoo-, Bade und Duschzusatzflaschen zur Hälfte mit Wasser auf. Haut und Haare, sowie Ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken. Haben Sie sich schon einmal die Bürstenköpfe von elektrischen Zahnbürsten betrachtet? Sie sind im Vergleich zu normalen Zahnbürstenköpfen
winzig. Dies wiederum bedeutet, dass Sie auch viel weniger Zahnpasta darauf bekommen. Versuchen Sie also die gleiche Menge auf eine normale Bürste zu geben. Nutzen Sie Wechselkopfzahnbürsten. Hier müssen nur die Köpfe neu gekauft werden. So freut sich Ihr Sparschwein über eine Extrafütterung und die Umwelt über weniger Müll.
Haben Sie viele Tuben im Kosmetikbereich? Schneiden Sie diese auf, wenn Sie glauben, diese wären leer. Der Inhalt reicht sicher noch für ein paar Tage, verschließen können Sie diese mit einer stabilen Wäscheklammer oder mit den Klipsen, die es zum einfrieren gibt.
Auch manche Glastiegel sind an einigen Stellen schwer zugänglich. Ich habe mir daher in der Parfümerie einen Spachtel erfragt (gab es kostenlos) und komme seitdem in alle Ecken der so schön, aber umständlich geformten Glastiegel. Seifenreste wandern mit etwas Wasser in ein Schraubglas, wo sie zu einer Lauge für die Handwäsche werden. So hat man immer einen Vorrat. Plastikflaschen von Körpermilch u.ä. sollte man immer auf dem Kopf lagern. So setzt sich nichts an den Wänden ab. Scheint die Flasche leer ,wird sie mit einer kleinen Säge aufgeschnitten, der Inhalt reicht für einige Male. Deoroller oder –stifte, die leer scheinen, stellt man ohne Verschluss in den Kleiderschrank. So erhält man für einige Zeit einen preiswerten Duftspender. Kalkablagerungen in der Toilette lassen sich mit Tabs von Geschirrspülern entfernen.
Schauen Sie sich die Beleuchtung Ihres Badezimmers an. Zum Rasieren und Schminken benötigen Sie helles Licht, aber wer badet, oder duscht (letzteres kostet übrigens nur ein Viertel soviel wie ein Wannenbad) schon gerne bei Flutlichtbeleuchtung. Schaffen Sie sich also für beides eine angemessene Lichtquelle oder baden sie einmal im romantischen Kerzenlicht und versuchen Sie mal eine Dusche zu nutzen, ohne das Licht anzuschalten.
Eine weitere Möglichkeit zum Sparen bietet im Bad ein Regler, der den Wasserdurchfluss in der Toilette begrenzt. Es ist ja schließlich nicht einzusehen warum Liter weise Wasser im wahrsten Sinne des Wortes ungenutzt durch die Spülung rauscht.
Hiermit wären wir dann auch schon beim nächsten, sehr umfangreichen Bereich, wo es gilt, der Verschwendung auf der Spur zu kommen. Werden Sie Detektiv und sparen Sie mit.

Sonntag, 19. April 2009

Geldgeschenk zur Hochzeit





Da im Mai traditionell viele Hochzeiten stattfinden, hier mal 2 Ideen, wie man Geld ohne großen Aufwand originell verschenken kann!

Freitag, 17. April 2009

SparBuch Kapitel 1 - Teil 2

Außerdem sind aus dieser Zeit einige Rezepte geblieben, die günstig und einfach, aber trotzdem
wohlschmeckend sind. Zu meiner Freude habe ich gesehen, dass im Handel wieder vermehrt Kochbücher mit entsprechenden Rezepten erhältlich sind, z.B. Tante Linas Kochbuch. Auch der Trick mit der Zitrone stammt aus dieser Zeit:
wenn ich nur ein paar Tropfen Zitronensaft beim kochen oder backen brauche, steche ich die Zitrone mit einem Zahnstocher an. So hält sich die Frucht noch eine Woche und ich kann gezielt dosieren. Den Sud von eingelegten Gurken verwende ich für Salatdressing: einfach etwas von dem Sud zum abschmecken zu der normalen Essig/Öl Soße geben. Schmeckt sehr delikat und sie sparen das würzen. Sie können den Sud auch verwenden, um Tomaten darin einzulegen: Tomaten schälen, mit dem Sud kurz aufkochen und in Schraubglas füllen, nachdem es etwas abgekühlt ist. Ebenfalls wichtig beim Kochen ist die Dosierung der Energie. Schalten Sie die Herdplatte ruhig etwas eher ab, die Restenergie reicht aus, um die Mahlzeit zu garen. Dies gilt insbesondere fürs Kartoffeln, Nudeln und Eier kochen, da muss der Herd nicht bis zum Ende auf der höchsten Stufe stehen. Allgemein bekannt bei der älteren Generation ist es noch, dass man um Spülwasser zu erwärmen, den Topf mit Wasser auf den Herd stellt und so die Restwärme nutzt, die geht auch im Backofen. Überlegen Sie in diesem Zusammenhang auch, ob sich eventuell ein Neukauf von Pfannen und Töpfen lohnt, die Wärme länger speichern. Dass man den passenden Topf auf der richtigen Platte nutzt, versteht sich eigentlich von selbst und sei hier nur noch einmal zur Vervollständigung erwähnt. Einigen Lesern vielleicht noch nicht bekannt ist der Tipp einer älteren Dame, die mir erzählte, dass früher mit dem Sonntagsbraten immer ein Topf mit Wasser in die Bratröhre kam. Der Braten trocknet so nicht aus und das Spülwasser haben sie auch schon heiß.(siehe oben)

Manche Dinge bekommt man sogar ganz umsonst. Nehmen Sie ruhig beim nächsten Besuch im Restaurant den abgepackten Zucker mit und füllen ihn zu Hause in Ihre Zuckerdose. Die Milch können Sie prima mit ins Büro oder auf Ausflüge mitnehmen. Shampoo- oder Waschmittelproben sammle ich und fülle sie in leere Plastikflaschen, mit Wasser aufgefüllt, habe ich die nächste Wäsche sogar fast umsonst. Auch Streichhölzer liegen oftmals als Werbegeschenk aus, dies erspart Ihnen Feuerzeuge bzw. Gas oder Benzin zum Nachfüllen. Im Flugzeug gibt es Salz, Pfeffer und Plastikbesteck, dass Sie auch im Urlaub nutzen können, z.B. für den Joghurt am Strand. Das spart auf Dauer jede Menge Geld, heißt aber nicht, dass Sie sich z.B. am Arbeitsplatz oder in Hotels auf Kosten anderer bereichern sollen. Hier sollte ganz klar getrennt werden zwischen Diebstahl und Sparsamkeit.
Das Wasser zum Blumen gießen bekommen Sie umsonst, sammeln Sie einfach das Wasser vom Eierkocher, der Wärmflasche usw. in der Gießkanne. Die Pflanzen merken den Unterschied nicht und ihre Wasserrechnung fällt garantiert niedriger aus. Wer noch mehr Wasser benötigt, sollte beim Duschen einen Eimer mitnehmen, dieser füllt sich mit Wasser, dass sonst in den Abfluss wandern würde fast von allein.
Auch den Entkalker für die Kaffeemaschine können Sie sich sparen, wenn man in den Wassertank ein Stück Marmor legt. Diesen erhält man kostenlos beim Steinmetz. So hat man den Kauf ganz gespart. Überhaupt das Einkaufen, hierbei lässt sich noch das meiste Geld sparen durch Dinge die man nicht oder noch nicht kaufen muss. Hierzu einige Beispiele, die Sie zu weiteren Ideen anregen sollen. Probieren Sie einfach alles aus und erfinden Sie Neues.
Batterien, die leer scheinen, tun in Geräten mit weniger Verbrauch oft noch eine Zeitlang ihren Dienst. Regenschirme werden wieder dicht, wenn man sie trocken aufspannt und mit Haarspray einsprüht.
Auf der Rückseite von Kassenbons können Sie Ihre Einkaufszettel schreiben. Wenn Sie in bestimmten Geschäften immer die gleichen Artikel kaufen, können Sie sich das Zettel schreiben ganz sparen. Nehmen Sie einfach der letzten Kassenbon zur Hilfe. Auf den meisten Bons sind die Produktnamen aufgeführt, gegebenenfalls können Sie etwas streichen oder dazuschreiben. So können sie zusätzlich auch noch die Preise direkt vergleichen.
Kugelschreiberminen in heißes Wasser getaucht, schreiben wie von Geisterhand wieder eine ganze Weile.
Kerzen lassen sich gerade biegen, wenn man sie kurz in heißes Wasser gibt und dann mit dem Nudelholz auf einer glatten Oberfläche rollt. So können Sie krumme Kerzen reduziert kaufen. Kerzen, die tropfen, legt man in heißes Salzwasser und lässt sie solange darin, bis das Wasser kalt ist.
Um die Brenndauer von Kerzen zu erhöhen, legt man sie einfach ins Gefrierfach, bis man sie benötigt.
Kerzenstummel werden gesammelt, geschmolzen und mit einem neuen Docht in ein Glas
gegossen. Schon haben Sie eine neues Windlicht. In einigen Bastelläden bekommen Sie Farbpigmente, mit denen man den Wachs einfärben kann. So erhalten Sie Kerzen wie neu.
Teeflecken auf Porzellan lassen sich entfernen, indem man einen Lappen erst in Obstessig, dann in Salz tupft und dann das Porzellan damit poliert.
Ölfarbe, die dickflüssig geworden ist, lässt sich mit ein paar Tropfen Speiseöl wieder mühelos verstreichen.
Weiße Tischwäsche kann man über Nacht in Salzwasser einlegen, so spart man teueres Wäscheweiß.
Weinreste von einer Feier kann man bunt gemischt zu Weinessig verarbeiten: 400 ml Weinreste und 100 ml Essigessenz und eventuell einige Kräuter in einer schönen Flasche ca. 4 Wochen in einer dunklen Ecke ziehen lassen ergeben einen guten Weinessig.
Besen, bei denen die Borsten umgeknickt sind brauchen Sie nicht mehr wegwerfen. Frisieren Sie diese einfach über Wasserdampf neu.
Wärmflaschen, die undicht sind, finden Verwendung bei der Gartenarbeit. Gefüllt mit Wollresten oder Schaumstoff geben sie prima Knieschoner ab.
Brillenputztücher, die man in der Apotheke geschenkt bekommt, kann man nach dem Brille putzen noch zum putzen von Glasdingen oder zum reinigen von Bilderrahmenglas nutzen.
Staubtücher können Sie sich sparen. Benutzen Sie statt dessen einen kaputten Nylonstrumpf. Dieser wirkt antistatisch und zieht den Staub an. Zum Staub putzen eignen sich auch alte T-Shirts oder Unterhemden, die Sie zu einen Lappen schneiden können.
Wenn an Ihren Handtüchern die Aufhänger kaputt gehen, erneuern Sie diese durch die Innenschlaufen von Kleidungsstücken oder benutzen Sie bereits gebrauchtes Gummiband, dass schon ausgeleiert ist und bringen Sie mehrere Schlaufen an verschiedenen Handtuchseiten an. Das hält ewig.
Leere Innenteile von Überraschungseiern oder leere Filmdosen ergeben Aufbewahrungsbehälter für Kleinteile wie Schrauben, Nägel usw. oder prima Gefrierbehälter für Kräuter. Hierbei haben Sie noch den Vorteil, dass Sie kleine Portionen einfrieren können.
Getrocknete Apfelsinenschalen in einer Papiertüte helfen im Kleiderschrank gegen Motten ebenso wie Zedernholzklötzchen und Lavendel ( diesen können Sie vielleicht sogar im Garten oder auf dem Balkon selber anpflanzen).
Selten getragene Kleidung sollten Sie zuerst in Seidenpapier und dann in Zeitungspapier
einwickeln. Die Druckerschwärze vertreibt Motten und das Seidenpapier verhindert, dass die Kleidung die Druckerschwärze annimmt .Haben Sie trotz aller Vorsicht doch mal Motten im Haus, muss der Kleiderschrank gründlich gereinigt werden und die Wäsche entweder bei 60 Grad gewaschen, oder, wo dies nicht möglich ist, für ca. 4 Tage eingefroren werden......

Donnerstag, 16. April 2009

SparBuch Kapitel 1, Teil 1

Kapitel 1

Haushalt
oder wie ein Lappen hilft, Geld zu sparen.




Gerade im Haushalt gibt es viele Sparmöglichkeiten. Die meisten Menschen handeln aus Gewohnheit. Hier kann man alltägliche Handlungen überdenken, indem man sich bemüht, die Welt mit Kinderaugen zu betrachten. Die häufigste Frage, die Kinder stellen ist: warum?
Stellen auch Sie sich diese Frage, wenn Sie Dinge des Alltages betrachten, fangen Sie bei der üblichen Hausarbeit an:
Statt dem üblichen Griff zur Küchenrolle sollten Sie häufiger zum Lappen greifen. Ich verwende einen, den ich waschen kann und benutze die Küchenrolle nur noch, wenn es wirklich nötig ist, z.B. bei stark riechenden Lebensmitteln wie Fisch oder Knoblauch. Mit der Schere schneide ich nur soviel davon ab, wie ich wirklich brauche. Sie werden sehen, wie oft man nur aus Bequemlichkeit zu der Küchenrolle greift. Den Lappen kann man regelmäßig waschen. Das ist trotzdem noch billiger als die Papiertücher und schont die Umwelt. Eine weitere, teure Gewohnheit ist die Dosierung von Spül- und Putzmitteln. Auch hierbei lässt sich viel Geld sparen. Heben Sie die alten Flaschen der Putzmittel auf und füllen Sie die Hälfte des neuen Putzmittels in die alte Flasche. Füllen Sie die Flaschen mit Wasser auf. Sie erhalten das Doppelte zum Preis von einem. Zudem entlasten Sie auch hierbei die Umwelt, aber nur, wenn Sie auf die richtige Dosierung achten. Dieses Prinzip lässt sich auch auf Shampoo-, Dusch-, Bade- und Waschmittelflaschen anwenden. Denken Sie zukünftig beim putzen auch daran, dass Sie, sobald Sie etwas säubern, Sie etwas anderes verschmutzen. Putzen Sie also nur, wenn etwas schmutzig ist und nicht weil freitags immer die Treppe gewischt wird.
Gehen Sie weiter mit offenen Augen durch die Küche. Es müssen nicht immer Spezialputzmittel sein. Ich habe mich bei der älteren Generation umgehört und Erstaunliches entdeckt. Viele Helferlein gab es früher noch gar nicht und bei unseren Großeltern war es trotzdem sauber.
Essig ist zum Beispiel ein Putzmittel für Vielerlei. Eine halbe Tasse billigen Haushaltsessig auf einen Putzeimer mit warmen Wasser ist ein prima Reiniger für den Flur, die Fensterscheiben, Spiegel, Fliesen und Kacheln, Bilderrahmenglas usw. Der im ersten Moment unangenehme Geruch verfliegt sehr schnell und ist bei der Ersparnis auch gar nicht mehr so unangenehm.
Wäschestärke wurde früher selber hergestellt. Von einer älteren Dame aus der Nachbarschaft bekam ich folgendes Rezept: 1 TL Speisestärke auf einen halben Liter Wasser, das ganze kochen. Es entsteht ein zäher Brei, den man mit kaltem Wasser verdünnt in eine Wäschesprühe füllt, schon kann es losgehen.
Seifenreste wandern in ein Schraubglas mit Wasser. So habe ich immer, wenn ich eine Seifenlauge brauche, etwas zur Hand. Das Glas kann man beliebig lange mit Seife und Wasser füttern, bei sehr guter Seife ersetzt diese Mischung sogar die Flüssigseife am Handwaschbecken. Wäsche wird mit einer Zitrone wieder blütenweiß. Die Frucht in Scheiben schneiden, in einen Wäschehandschuh einnähen und mit in die Maschine geben.
Mit Backpulver können Sie Gardinen weiß waschen: einfach etwas Backpulver mit in die Wäsche geben und ganz normal in der Maschine waschen oder Sie weichen die Gardine über Nacht in der Badewanne mit etwas Backpulver ein und waschen diese am nächsten Morgen. Dies funktioniert bei dünnem Gardinenstoffen und anderen ähnlich dünnen, weißen Stoffen. Des weiteren kann man mit Backpulver auch Fliesenfugen reinigen:
etwas Backpulver mit heißem Wasser zu einer Paste verrühren, auftragen, einwirken lassen und
anschließend abduschen. Mit Backpulver können Sie auch Thermoskannen und Vasen reinigen: ein Paket Backpulver in das Gefäß geben und mit heißem Wasser auffüllen und warten bis das Wasser kalt ist, ausspülen und das Gefäß ist sauber. Ein preiswertes und effektives Hausmittel und zudem ohne störenden Eigengeschmack. Es ersetzt in den meisten Fällen den teueren Spezialreiniger.
Von einer älteren Dame aus der Nachbarschaft, die viel strickt, bekam ich den Tipp, statt teuerem Wollwaschmittel ph-neutrales Shampoo für meine Wollpullover zu verwenden. Dies funktioniert wunderbar und ich habe viel Geld gespart, da der Pullover nicht nach der Shampoomarke fragt.
Manche Arbeitsgänge ersparten sich unsere Großeltern sogar ganz. Bei meiner Großmutter lag auf jedem hohen Schrank Zeitungspapier. Diese Angewohnheit habe ich gerne übernommen. Einige Male im Jahr wechsle ich die Zeitungen aus, werfe die benutzte ins Altpapier und habe mit das Putzen auf den Schränken ganz gespart. Sollten Sie doch mal einen Spezialreiniger benötigen oder gar bestimmte Chemikalien (z.B.Entfärber, Holzwurmtod o.ä.) fragen Sie im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft nach. Entweder hat jemand noch einen Rest oder Sie können mit mehreren Parteien eine Flasche kaufen.
Das ist auf alle Fälle billiger und umweltschonend.
Das Prinzip des Teilens können Sie auch beim Einkaufen anwenden. Großpackungen sind meist preiswerter als kleinere Mengen. Fragen Sie Freunde, Nachbarn und Bekannte, wenn Sonderaktionen im Supermarkt sind, z.B. 3 Teile zum Preis von Einem, wenn Sie selbst nur ein Teil benötigen. Sie werden sehen, die anderen Teile werden garantiert dankbare Abnehmer finden und wenn jemand anders beim nächsten Mal so eine Aktion sieht, wird er vielleicht an Sie denken. Hier ist auch eine Pinnwand im Hausflur hilfreich, fragen Sie mal Nachbarn und, nicht vergessen, ggf. den Vermieter. So fördert man die Nachbarschaft und kann sich über wichtiges und nützliches austauschen.
Den Einkauf können Sie, vorausgesetzt, Sie können es sich so einrichten, am günstigsten am Freitagabend erledigen. Hierfür sprechen mehrere Gründe:
1. an den Parkuhren/ Parkscheinautomaten ist das Parken umsonst
2. die Regale sind für den Samstag schon frisch eingeräumt
3. kurze Wartezeiten an den Kassen
So sparen Sie Zeit, Geld und Nerven. Wenn ich gerade beim Thema einkaufen bin, komme ich von hier aus auch auf das Thema kochen. Ich studiere regelmäßig die Anzeigen der Supermärkte und stelle meinen Speiseplan darauf ab. Als ich noch in der Ausbildung war und über wenig Geld verfügte, lernte ich dies von einer Freundin, die in unmittelbarer Nähe wohnte. Wir lasen die Anzeigen gemeinsam und überlegten, was man aus den im Angebot befindlichen Dingen kochen konnte. Dann wurde eingekauft, gekocht und zwar meist so großzügig, dass noch etwas eingefroren werden konnte. Auf unsere Gefriertruhe waren wir sehr stolz. Diese hatten wir gebraucht gekauft und teilten uns die Nutzung und die Kosten. Gefriertüten wurden gesäubert und mehrfach genutzt. Später verzichteten wir hierauf ganz und hatten Plastikdosen günstig bei einer Haushaltsauflösung gekauft.
Bei Lebensmitteln haben wir uns entsprechend bevorratet, wenn diese gerade besonders günstig waren und diese Gewohnheit ist bis heute erhalten geblieben. Ebenfalls wurde auf Lebensmittel mit abgelaufener Mindesthaltbarkeit geachtet, da diese oft nur die Hälfte kosten und in den Speisenplan mit eingebaut. Obst und Gemüse ist im Netz billiger als lose, hier kann man sich die größere Menge vielleicht auch mit jemandem teilen. Sollten Sie preiswert Fallobst bekommen, nehmen Sie es ruhig mit. Wenn Sie das Obst pürieren und in kleinen Portionen einfrieren, können Sie damit Soßen und Desserts verfeinern. Auch Brot vom Vortag zum halben Preis wurde gekauft, ebenso wie Brötchen im Supermarkt und nicht beim Bäcker gekauft wurden. So haben wir immer gut, reichlich und günstig gegessen. Von dieser Freundin lernte ich auch, mich beim Einkauf im Supermarkt zu bücken, da die preiswerten Lebensmittel immer unten im Regal eingeräumt werden. In Augenhöhe werden teure Markenprodukte plaziert. Ebenso brachte sie mir bei, Käse und Wurst am Stück zu kaufen, da sich so auch mancher Euro sparen lässt.....

Mittwoch, 15. April 2009

SparBuch Vorwort

Vorwort

Die meisten Menschen müssen oder wollen sparen. Dazu muss man erst einmal herausfinden, wo man sparen kann. Hierbei soll dieses Buch helfen. Egal, ob Sie sparen müssen oder sparen wollen, um sich etwas bestimmtes anzuschaffen, finden Sie heraus, wofür Sie Ihr Geld ausgeben müssen und was überflüssig ist.
Sie müssen essen, aber muss es jeden Tag in der Woche Fleisch geben?
Sie müssen von A nach B, aber muss es immer mit dem Auto sein oder können Sie auch einmal einen Spaziergang daraus machen?
Dieses Buch soll nicht belehren, sondern es soll zeigen, das Sparen soviel Spaß machen kann, dass es zum liebsten Hobby wird, denn welches Hobby sonst kann reich machen?
Es gibt bereits einige Bücher zu diesem Thema auf dem Markt, aber ich hoffe, dass Sie hier etwas entdecken, das Sie noch nicht kennen.
Ich habe einige Jahre benötigt, um aus unzähligen Ideen, Zetteln und noch mehr Vorschlägen ein Buch zu schreiben und fast noch länger, um das Tabuthema Sparen an die Öffentlichkeit zu bringen. Ich habe die Bücher des niederländischen „Geizhalsehepaares“ Rob van Elder und Hanneke van Veen gelesen und mir war klar, dass so etwas viel Mut braucht.
Das Thema Sparen und Geiz ist eben doch viel zu sehr mit negativen Gefühlen behaftet. Immer noch bekomme ich mitleidige Blicke oder ein verschämtes Lächeln, wenn ich erzähle, dass ich mich mit dem Thema Sparen befasse. Warum nur? Haben die Menschen Geld zu viel, dass Sie sich nicht damit auseinander setzen müssen oder wollen?
Ich jedenfalls betrachte es als sportliche Herausforderung, alles möglichst billig zu bekommen oder sparsam zu verwenden. Sicherlich benötigt man etwas Zeit und Übung, aber es lohnt sich.
Zum Schluss noch zwei Sätze, die, wenn man sie verinnerlicht, das Sparen enorm erleichtern:
Alles, was es umsonst gibt, mitnehmen, es findet sich bestimmt noch jemand, der es gebrauchen kann.
Alles, was weggeworfen werden soll, noch mal auf Verwertbarkeit untersuchen, es findet sich bestimmt jemand, der etwas daraus machen kann.
In unserer heutigen Wegwerfgesellschaft findet man fast überall Dinge, die man weiter verwenden kann. Man muss nur wissen, wie.
Dieses werden Sie nach dieser Lektüre sicherlich und von nun an werden Sie die Dinge mit anderen Augen betrachten und hoffentlich an der ein oder anderen Stelle einmal geschmunzelt oder vielleicht sogar gelacht haben!

Dienstag, 14. April 2009

Inhaltsverzeichnis zum SparBuch

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kapitel 1
Haushalt
oder wie ein Lappen hilft, Geld zu sparen 2

Kapitel 2
Energie und Wasser
oder schon mal gehört und nicht beherzigt 7

Kapitel 3
Leben mit Kindern
oder benutzen Sie Ihre Phantasie 9

Kapitel 4
Freizeit oder nutzen Sie Ihre Fähigkeiten 12

Kapitel 5
Wohnen und Gestalten
oder renovieren und improvisieren 16

Kapitel 6
Geschenke und Verpackungen
oder wer hat das originellste Mitbringsel 18

Kapitel 7
Alltägliches oder Preisvergleiche und Alternativen 23

Kapitel 8
Wiederverwertung
oder das Geld liegt auf der Straße 26

Kapitel 9
Auto
oder wer fährt mit wem wohin 28

Kapitel 10
Nachbarschaftshilfe
oder eine Hand wäscht die andere 29


Kapitel 11
Sparen etwas einfacher gemacht
oder kleine Hilfen bringen manchen Cent 30

Kapitel 12
Dinge, die die Welt nicht braucht
Oder Dinge, die man unbedingt haben sollte 31

Nachwort 32

Montag, 13. April 2009

Spartipps

In den nächsten Wochen werde ich hier in loser Folge Tipps zum sparsamen Leben veröffentlichen. Diese habe ich über Jahre gesammelt und archiviert. Bitte nicht immer alles auf die Goldwaage legen und öfter mal schmunzeln dabei.

Freitag, 10. April 2009

Frohe Ostern


Heute waren wir bei dem herrlichen Wetter natürlich unterwegs!
Frohe Ostern

Donnerstag, 9. April 2009

Ein Lächeln

„Ein Lächeln kostet nichts
und bewirkt viel

es bereichert die, die es empfangen
ohne die ärmer zu machen, die es geben

es dauert nur einen Augenblick
aber die Erinnerung währt manchmal ewig

Niemand ist reich genug, um es entbehren zu können
und niemand ist zu arm, um es nicht geben zu können

Es bringt dem Heim Glück, ist das zarte
Zeichen der Freundschaft

Ein Lächeln schenkt der müden Seele Ruh
und dem Verzweifelten neuen Mut

Wenn du einmal einem Menschen begegnest,
der dir das Lächeln, das du verdienst, versagt,
sei großzügig und schenke ihm das deine

Weil niemand ein Lächeln so nötig hat wie der,der es anderen nicht geben kann.“

Mittwoch, 8. April 2009

Urlaubsfeeling


Wie man merkt, liebe ich Landschaftsaufnahmen. Hier ein Balkon auf einer griechischen Insel. Da hier das Wetter im Moment auch sehr angenehm ist, bekomme ich ein wenig Fernweh nach Griechenland. Hier mache ich am liebsten Urlaub!

Dienstag, 7. April 2009

Einfach mal was zum Nachdenken - bekannt, aber immer wieder gut

Einfach mal zum Nachdenken ...


Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!" Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass. Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt. Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe. Sätze, wie z.B. "Eines Tages ..." oder "An einem dieser Tage ..." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden. Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und
machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht
hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr. Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich "an einem dieser Tage" in Verbindung hätte setzen wollen.
Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich "an einem dieser Tage" schreiben wollte. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe. Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.

Montag, 6. April 2009

Tisch und Tafel decken zu besonderen Anlässen

Es gibt immer mal wieder besondere Anlässe, zu denen man den Tisch "besonders" decken möchte. Hier mal ein paar gesammelte Ideen:

Tischdeko und Tipps für den gedeckten Tisch

Visitenkarten von jedem Gast
kleine Bilderrahmen
Zettelhalter
Holzwäscheklammern
beschriftete Steine
Holzperlen (Buchstaben)
Miniblumentöpfe, beschriftet oder dekoriert
Streichholzschachteln
Tütchen mit Blumensamen
Babysocken (Taufe)
Ü-Eier in Pappring mit Namen
Minischnapsflaschen
Laub
künstliches Obst oder Gemüse
Muscheln und Maritimes, blauer Tüll als Meer
Glasnuggets
Netz
Minischokolade oder Bonbons
gesticktes Tischband
Minipflanzen für jeden Gast
Holzstreuteile
Pannesamt als Tischdecke
zu lange Tischdecken an den Beinen mit Troddeln hochbinden
Tasse mit Untertasse als Teelichthalter oder für Zucker (Würfel)
beklebte Streichholzschachteln, gefüllt mit Kleinigkeiten
Puppenmöbel
Steine
Weihnachtskugeln
Rettungsdecken eignes sich auf grund der Größe als ausgefallene Tischdecke bei Buffets oder ähnlichem
Filz oder Moosgummi eignet sich zum basteln von Untersetzer passend zum Tisch

Sonntag, 5. April 2009

Gardasee



Im letzten Urlaub am Gardasee habe ich mit meiner Kamera experimentiert. Erst als wir nachher zu hause waren, habe ich gemerkt: die Bilder sehen aus wie aus der Vergangenheit! Gefällt mir gut, vielleicht ja noch anderen???

Samstag, 4. April 2009

Mit der Zeit......

Mit der Zeit lernst Du, daß eine Hand zu halten nicht dasselbe ist, wie ein Seele zu fesseln.
Und daß Liebe nicht Anlehnen bedeutet und Begleiten nicht Sicherheit.
Du lernst allmählich, daß Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen.
Und Du beginnst Deine Niederlage erhobenen Hauptes und offenen Auges hinzunehmen.
Mit der Würde eines Erwachsenen, nicht maulend wie ein Kind.
Und Du lernst, all Deine Straßen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen nie unsicherer Boden ist.
Mit der Zeit erkennt man, daß sogar Sonnenschein brennt, wenn man zu viel davon nimmt.
Also bestell’ Deinen Garten und schmücke Dir selbst die Seele mit Blumen, statt darauf zu warten, daß andere Kränze flechten.“

Freitag, 3. April 2009

1979 bis heute

Gestern war ich in Essen in der Philharmonie auf dem Konzert von Peter Maffay. Zeit, mal ein wenig darüber nachzudenken. Das erste Mal, das ich die Musik von ihm bewußt gehört habe, war 1979. 1980 haben wir im Religionuntericht das Lied "Lieber Gott" besprochen. Seit dieser Zeit besuche ich alle Konzerte, die irgendwie erreichbar sind. Die Musik begleitet mich schon länger als mein halbes Leben. Schon seltsam zu beobachten, wie die Musiker auf der Bühne auch älter, und in diesem Fall, auch besser werden. Das Konzert gestern abend war ein Hochgenuss des Rock. Die Musiker um Peter Maffay, die schon seit Jahren dabei sind wie Bertram Engel und Frank Dietz sind genau wie das Publikum älter geworden, der Altfried-Krupp-Saal in der altehrwürdigen Philharmonie hat aber bestimmt noch nie so gebebt wie gestern abend. Und ich war dabei!! Ich hoffe, ich bin es noch sehr oft......

Donnerstag, 2. April 2009

Indische Currylinsensuppe mit Hähnchen

Da ich sehr gern koche und backe, hier mal eines meiner aktuellen Lieblinsrezepte:


Indische Currylinsensuppe mit Hähnchen
Für 2 Personen

Zutaten

2 Hähnchenbrustfilets (je ca 150 g)
etwas Rapsöl zum anbraten
1 große Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1,5 TL scharfer Senf
2 TL milder Curry
½ l Brühe (Gefro)
1 Dose Linsen mit Suppengrün (abgetropft)
4 EL Mango Chutney (scharf)
4 EL Chillisoße- Chilli for Chicken, beim Chinasupermarkt erhältlich
2-3 Frühlingszwiebeln
Salz
Pfeffer

Fleisch klein schneiden und in Öl anbraten, Zwiebel und Knobi klein hacken und zum Fleisch geben. Curry drüber streuen, Senf unterrühren und mit Brühe ablöschen. Linsen, Mango Chutney und Chillisoße dazugeben und ca. 10 Minuten garen. Dann die zu Ringen geschnittenen Frühlingszwiebeln zugeben und würzen.

Mittwoch, 1. April 2009

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - letzter Teil -

Hier die letzten Ideen aus meiner Sammlung von Geschenkideen:

Flaschenpost mit selbstgestalteten Etiketten
Illustrationen aus Büchern/Bildbänden als Kopie
Schneemänner aus Tonkarton, gefüllt
Brillenständer
ausgefallenen Gläser, bepflanzt (Sektkühler, Dosen, Kuchenformen)
Minipflanzen, z.B. Kakteen, Rosen, Veilchen
Günstige Sportgeräte, Springseil, Flexiband, Bälle
Kalender von Urlaubsorten
Ausgefallene Salz-/Pfefferstreuer