Montag, 20. April 2009

SparBuch Kapitel 1 - Teil 3

Aus Korkresten kann man Untersetzer und Pinnwände herstellen. Sie brauchen nur etwas Phantasie.
Korkplatten, ein alter Bilderrahmen ohne Glasscheibe vom Flohmarkt oder Sperrmüll und schon können Sie mit etwas Geschick losbasteln. Kleben Sie die Korkplatte auf die Rückwand der Bilderrahmens, ggf. Unebenheiten ausgleichen, Rahmen darüber geben und aufhängen.
Auf fast allen Märkten gibt es kurz vor Feierabend Rabatt auf Frischwaren. Obst und Gemüse sollten Sie, soweit wie möglich beim Erzeuger direkt kaufen, billiger, besser, und meist kann man noch handeln.
Auch im Ausland auf Ihrer nächsten Urlaubsreise können Sie für Ihren Haushalt Geld sparen. Achten Sie auf landestypisch Dinge (z.B. Griechenland-Gewürze, Türkei-Goldschmuck und Lederwaren). Diese sind dort billiger und meist qualitativ besser. Des weiteren lassen sich diese Dinge gut transportieren. Sprechen Sie auch Freunde an, die in Urlaub fahren und lassen
Sie sich Kleinigkeiten mitbringen und tun Sie dies umgekehrt auch. So hat jeder etwas davon.
Wenn Sie mit offenen Augen durch die Welt gehen, werden Sie sehen, dass sich gerade im Bereich des Haushaltes viel Geld sparen lässt.
Allgemein sollten Sie auch auf das Energie sparen achten, Wenn Sie hier einige einfache Regeln beachten, wird Ihre Haushaltskasse bald anwachsen. Achten Sie beim Kauf eines elektrischen Gerätes auf den Energieverbrauch. Bei den meisten örtlichen Energielieferanten gibt es Listen, aus denen Sie ersehen können, welches Gerät wie viel Energie verbraucht, häufig erhalten Sie solche Listen in Verbraucherbüros. Wenn Sie sich für eines entschieden haben, prüfen Sie, ob der Einsatz jedes Mal nötig oder nur bequem ist.
Muss der Trockner benutzt werden oder tut es bei schönem Wetter nicht auch die Wäscheleine.
Bedienen Sie Ihre Geräte richtig. Um beim Trockner zu bleiben, nutzen Sie diesen nicht nur, weil Ihre Lieblingshose noch feucht ist. Ziehen Sie lieber eine andere Hose an. Garderobe kann man auch lüften, gut, wenn man einen Balkon hat, ein Hemd oder eine Bluse über Nacht nach draußen gehängt und dann morgens reingeholt zum trocknen, riecht besser als frisch gewaschen. Vielleicht können Sie sich teure Elektrogeräte auch mit Jemandem teilen. Braucht wirklich jeder Haushalt eine Bohrmaschine oder kann einer eine Bohrmaschinen und ein anderer eine Stichsäge kaufen und man kann diese Dinge gegenseitig leihen. Auch so lässt sich Platz und Geld sparen und eine größere Auswahl erzielen. Vielleicht haben Sie einen Gemeinschaftskeller, wo solche Dinge nach gemeinsamer Anschaffung gelagert werden können.
Nachdem Sie nun Ihre Küche und einzelne andere Bereiche bereits zum Sparen genutzt haben, wandern Sie weiter durch Ihre Wohnung. Viele Möglichkeiten zum Sparen werden Sie auch im Bad finden.
Auch hier funktioniert, wie bereits erwähnt, das Halbierungsprinzip. Füllen Sie sämtliche Shampoo-, Bade und Duschzusatzflaschen zur Hälfte mit Wasser auf. Haut und Haare, sowie Ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken. Haben Sie sich schon einmal die Bürstenköpfe von elektrischen Zahnbürsten betrachtet? Sie sind im Vergleich zu normalen Zahnbürstenköpfen
winzig. Dies wiederum bedeutet, dass Sie auch viel weniger Zahnpasta darauf bekommen. Versuchen Sie also die gleiche Menge auf eine normale Bürste zu geben. Nutzen Sie Wechselkopfzahnbürsten. Hier müssen nur die Köpfe neu gekauft werden. So freut sich Ihr Sparschwein über eine Extrafütterung und die Umwelt über weniger Müll.
Haben Sie viele Tuben im Kosmetikbereich? Schneiden Sie diese auf, wenn Sie glauben, diese wären leer. Der Inhalt reicht sicher noch für ein paar Tage, verschließen können Sie diese mit einer stabilen Wäscheklammer oder mit den Klipsen, die es zum einfrieren gibt.
Auch manche Glastiegel sind an einigen Stellen schwer zugänglich. Ich habe mir daher in der Parfümerie einen Spachtel erfragt (gab es kostenlos) und komme seitdem in alle Ecken der so schön, aber umständlich geformten Glastiegel. Seifenreste wandern mit etwas Wasser in ein Schraubglas, wo sie zu einer Lauge für die Handwäsche werden. So hat man immer einen Vorrat. Plastikflaschen von Körpermilch u.ä. sollte man immer auf dem Kopf lagern. So setzt sich nichts an den Wänden ab. Scheint die Flasche leer ,wird sie mit einer kleinen Säge aufgeschnitten, der Inhalt reicht für einige Male. Deoroller oder –stifte, die leer scheinen, stellt man ohne Verschluss in den Kleiderschrank. So erhält man für einige Zeit einen preiswerten Duftspender. Kalkablagerungen in der Toilette lassen sich mit Tabs von Geschirrspülern entfernen.
Schauen Sie sich die Beleuchtung Ihres Badezimmers an. Zum Rasieren und Schminken benötigen Sie helles Licht, aber wer badet, oder duscht (letzteres kostet übrigens nur ein Viertel soviel wie ein Wannenbad) schon gerne bei Flutlichtbeleuchtung. Schaffen Sie sich also für beides eine angemessene Lichtquelle oder baden sie einmal im romantischen Kerzenlicht und versuchen Sie mal eine Dusche zu nutzen, ohne das Licht anzuschalten.
Eine weitere Möglichkeit zum Sparen bietet im Bad ein Regler, der den Wasserdurchfluss in der Toilette begrenzt. Es ist ja schließlich nicht einzusehen warum Liter weise Wasser im wahrsten Sinne des Wortes ungenutzt durch die Spülung rauscht.
Hiermit wären wir dann auch schon beim nächsten, sehr umfangreichen Bereich, wo es gilt, der Verschwendung auf der Spur zu kommen. Werden Sie Detektiv und sparen Sie mit.

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