Sonntag, 31. Mai 2009

SparBuch Kapitel 8

Kapitel 8

Wiederverwertung
oder das Geld liegt auf der Straße




In unserer Gesellschaft wird viel zu oft und zu viel weggeworfen. Nicht dass Sie denken, ich wolle Sie zum Müll sammeln anhalten oder wäre selbst ein Lumpensammler .Aber häufig liegt das Geld auf der Straße, wie z.B. unzählige Pfandflaschen. Schämen Sie sich nicht und heben Sie diese ruhig auf. Sollten Sie Angst vor Kommentaren ihrer Mitmenschen haben, können Sie den Umweltschutz ruhig vorschieben, die Natur und ihr Geldbeutel wird es ihnen danken.
Ich habe in Keller und Garage etwas Platz für Dinge reserviert, die ich eigentlich nicht brauche, die mir aber zum Wegwerfen zu schade erscheinen und meist verweilen diese Dinge nicht sehr lange in meinen Regalen. Ich frage herum, wer etwas brauchen kann oder lagere Sachen ein und verkaufe diese auf dem nächsten Trödel. Hier wird man auch das unpassende Geschenk von der Erbtante los, dass niemandem gefällt, ebenso wie Kindersachen, mit denen die eigenen nicht mehr spielen wollen.

Auch den siebten Flaschenöffner, den es als Werbegeschenk beim Getränkemarkt um die Ecke vor Weihnachten gab, findet seinen neuen Besitzer.
Der Flohmarkt bietet ebenfalls die Möglichkeit, Selbstgemachtes zu verkaufen und so die Haushaltskasse wieder aufzufüllen; Windowcolorbilder, Windlichter aus Glas, die Sie mit Sand und schönen Steinen füllen, finden ebenso Absatz wie selbst gehandarbeitete Dinge.
Basteln Sie einfach beim nächsten Mal einige Sachen mehr und versuchen sie Ihr Glück. Wenn diese Dinge nicht verkauft werden, haben Sie bei der nächsten Einladung ein Mitbringsel parat.
Eine weitere Möglichkeit der Wiederverwertung sind Kleinanzeigen. Sie haben sich neue Möbel gekauft und die alten sind viel zu schade für den Sperrmüll?
Inserieren Sie doch einfach mal in der Zeitung. Es gibt sogar einige Blätter, die private Kleinanzeigen kostenlos anbieten. Auch wenn Sie selber etwas günstig suchen, sind Kleinanzeigen eine gute Fundgrube.
Ich lese diese fast täglich in unserer Tageszeitung und habe so eine fünf Monate alte Gefriertruhe zum halben Neupreis erstanden. Wenn Sie etwas bestimmtes benötigen, ist es hilfreich, vielen davon zu erzählen. Vielleicht hat jemand das Gesuchte und Sie erhalten es gebraucht billiger oder manchmal sogar geschenkt. Sie können auch eine Liste dieser Dinge an einem Ort in ihrer Wohnung aufhängen, an der sich Besuch aufhält z.B. der Gästetoilette. So hat eine Freundin vom mir großen Erfolg und schon so manche Ausgabe gespart.
Aber auch im Kleinen lässt sich so manches wiederverwerten. Eine alte Zahnbürste kann so zu einer wertvollen Putzhilfe für Kleinteile, verzwickte Ecken und ihren Schmuck werden. Sie bekommen zum Geburtstag Karten geschenkt? Prima! Meist ist der Umschlag unbeschriftet oder es steht nur " Für das Geburtstagskind " drauf. Dies lässt sich ohne größeren Aufwand weiter benutzen. Entweder, Sie schenken es dem nächsten Geburtstagskind oder überkleben das Ganze mit einem Adressaufkleber oder bunten Aufklebern.
Sie werfen Papprollen von Küchenrollen oder Toilettenpapier weg? Auch das ist nicht nötig. Hieraus kann man Serviertenhalter oder Eierbecher für das nächste Fest basteln. Auch als Bonbon verpackt bieten diese Rollen Platz für kleine Präsente.
Plastiktüten jeglicher Art lassen sich als Müllbeutel weiternutzen.
Innentöpfe für Pflanzen, egal ob aus Ton oder Plastik, finden Sie vor Gärtnereien oder auch in den Mülltonnen vor Friedhöfen (gelber Punkt). Ebenfalls im Müll von Friedhöfen finden Sie Pflanzen, die auf den Gräbern zu groß geworden sind. Scheuen Sie sich nicht, diese mitzunehmen und in ihrem Garten oder auf dem Balkon einzupflanzen. Zur Sicherheit sollte man sich bei der Friedhofsverwaltung die Genehmigung holen. Mein Vater hat so schon seit Jahren ein Abkommen mit den Friedhofsgärtnern, die Ihm immer die schönsten Azaleen oder ähnliche Pflanzen aufheben für seinen Schrebergarten.
Nach Allerheiligen kann man die Dekoration von den Gestecken mitnehmen und in der Weihnachtszeit als Dekoration verwenden.
Geschirrtücher, die nicht mehr so gut sind, schneide ich in kleine Stücke und überziehe damit die Deckel von selbst gemachten Marmeladengläsern. Sieht als Geschenk prima aus.
Hand- oder Duschtücher, die kaputt sind, verkleinere ich zu Gäste- oder Handtüchern. Mit einer schönen Zierborde sehen diese aus wie neu.
Aufhänger von Garderobe, die in die Altkleidersammlung kommt, schneide ich heraus und nähe sie an Handtücher. Ebenso verfahre ich mit Knöpfen, diese kann man verwenden, um Kleidung aufzupeppen oder zum Bekleben von Dosen oder Karten.
Leere Streichholzschachteln überziehe ich mit schönen Papier oder Stoffresten und bastele so Minipakete, die alle an einer Kordel befestigt, eine schöne Girlande für die Adventszeit bilden.
Auch die Döschen von Filmen oder das gelbe Innenleben von Überraschungseiern lassen sich weiternutzen: zum Aufbewahren von Nägeln oder Schrauben, zum Einfrieren kleiner Mengen von Kräutern, um Nadel und Faden mit in Urlaub zu nehmen usw..
Auch das Silberpapier von Schokoladentafeln werfe ich nicht weg. Hieraus kann
man vorsichtig Sterne, Herzen oder was einem sonst so einfällt ausschneiden und auf Tonpapier kleben. So erhält man schöne Karten für jeden Anlass.
Die Papierförmchen von gekauften Pralinen sammle ich und verwende sie in der Weihnachtsbäckerei wieder.
Auch Eierkartons hebe ich auf. Entweder kaufe ich damit beim Bauern frische Eier oder bastele kurz vor Ostern Geschenkverpackungen damit.
Alte Video- oder Musikkassetten eignen sich zum Basteln von Gutscheinen zu einem entsprechendem Anlass, z.B. einem Kino- oder Konzertbesuch.
Was Sie mit schönen Gläsern und Flaschen machen können, haben Sie bereits in den Kapiteln 5 und 6 gelesen, daher sei nur noch kurz erwähnt, dass Sie diese natürlich auch für selbst gemachte Getränke und Marmeladen aufheben sollten.
Auch aus alten Konservendosen lässt sich mit etwas Phantasie ebenfalls noch etwas zaubern: angemalt als Stiftbox auf dem Schreibtisch, mit Lochmustern, die man mit einem Nagel hereinbekommt, ein stimmungsvoller Kerzenhalter usw...
Wenn Ihnen alte Holzstempel über den Weg laufen, können Sie diese auch weiterverwenden: aus den Griffen kann man eine Hakenleiste fertigen, z.B. Für eine Kindergarderobe oder für die Küche.
Sie sehen also, dass es sich lohnen kann, als Jäger und Sammler mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Hierzu ist nur ein bisschen Platz und etwas Wissen und Kreativität erforderlich und manchmal kommt man ohne Hilfe nicht aus.

Samstag, 30. Mai 2009

Kölner Dom












Gestern war ich in Köln. Der Dom hat mich sehr beeindruckt. Es ist schon erstaunlich, was Menschen zu tun vermögen! Da ich gern Historienromane lese, finde ich es umso erstaunlicher, wenn man sich ungefähr vorstellen, wie so etwas entsteht!



Donnerstag, 28. Mai 2009

In Italien auf einem Markt


Im letzten italienurlaub haben uns auf einem Markt diese Chilischoten angelacht. Gekauft haben wir sie nicht, aber das Bild gefällt uns gut und so bleibt die Erinnerung an einen tollen Markt.

Dienstag, 26. Mai 2009

Sternstunden im Gasometer Oberhausen





Ich war heute im Gasometer in Oberhausen und habe mir die Ausstellung Sternstunden angesehen. Unglaublich, wie liebevoll die Ausstellungsstücke arangiert worden sind und wie gut die Fotos präsentiert worden sind. Hier lohnt der Besuch wirklich und vielleicht kann mir dann irgendjemand sagen, wie die den Mond in den Gasometer bekommen haben????

Sonntag, 24. Mai 2009

Dips und Brotaufstriche zur Grillsaison

Dips und Brotaufstriche


Lachsbutter

1 Paket Butter
1 Paket Lachsersatz klein schneiden und gut mit der
Butter vermengen.



Zwiebeldip

1 Paket Quark
1 Becher Schmand
½ Tüte Zwiebelsuppe
alles vermischen, fertig



Kräuterdip

1 Paket Quark
1Becher Schmand
Tiefkühlkräuter nach Gechmack
Knoblauch nach Geschmack
Alles Mischen, fertig



Brotaufstrich mit Thunfisch

1 Dose Thunfisch mit
Miracle Whip Balance und
1 kleine geriebenen Zwiebel und
ein Schuß Zitronensaft

vermengen als Brotaufstrich



Thunfischdip

3 Dosen Thunfisch naturell abgießen und mit
1 Paket Frischkäse vermengen



Sour Cream
für 2 Portionen, pro Portion 2 Points


100 g Magerquark
100 g saure Sahne
Schnittlauch
Salz und Gewürze nach Geschmack

Alles vermengen, schmeckt zu Pellkartoffeln, Rohkost, Geflügel und und und...

Freitag, 22. Mai 2009

Kernsanierung mal gelungen



In meiner Heimatstadt gibt es nicht mehr so viele alte Gebäude. Die ehemalige Reichsbank ist jedoch eines. Hier wurde vor einigen Jahren nur die Fassade stehen gelassen und dahinter eine komplette Sanierung und Modernisierung vorgenommen. Ich finde, das hat sich gelohnt, ist doch toll anzusehen.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Gänseblümchen


Schon als Kind mochte ich Gänseblümchen gern und hab mich immer gefragt, warum die wohl Gänseblümchen heißen, das weiß ich übrigens bis heute nicht!
Ich mochte sie nie pflücken, sondern habe immer versucht, nicht drauf zu treten.

Dienstag, 19. Mai 2009

Weg zur Arbeit


Angeregt durch eine Bekannte habe ich mir vorgenommen, öfter die Kamera mitzunehmen, wenn ich im Alltag unterwegs bin. Die Bilder werden dann hier in loser Folge eingestellt. Das hier ist mir auf dem Weg zur Arbeit morgens ganz früh gelungen. So leer ist die Straße nur ganz selten.

Montag, 18. Mai 2009

SparBuch Kapitel 7

Kapitel 7

Alltägliches
oder Preisvergleiche und Alternativen




Viele von uns sparen bereits bei Dingen, die sie täglich vor Augen haben, aber es gibt viele
unsichtbare Ausgaben, bei denen man noch sparen kann.
Prüfen Sie das Angebot von Banken und Sparkassen bei Kontoführungsgebühren und anderen Posten und suchen Sie sich die günstigste Möglichkeit, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, aus (Preise für Daueraufträge, Kontoführung, Einzugsermächtigung, Kreditkarten...) Falls nötig, ziehen Sie eine Verbraucherberatung hinzu.
Das gleiche gilt für den Versicherungsdschungel ebenso wie für Telefongesellschaften und Energieanbieter. Was ist nötig, wo ist wie was am billigsten? Der Preiskampf hier ist hart, machen Sie ihn sich zu Nutze, aber handeln Sie überlegt und ziehen Sie zur Not
fachmännische Hilfe hinzu. Adressen hierzu finden Sie im örtlichen Telefonbuch. Erfragen Sie bei ihrem Stromlieferanten die sogenannten Nachtstromtarife und versuchen Sie, diese zu nutzen.
Weitere Einsparungen kann man tätigen bei gewohnheitsmäßigen Ausgaben. Gehen Sie in der Woche ins Kino, dann ist es billiger als am Wochenende. Auf den meisten Rummelplätzen gibt es Familientage an denen die Fahrgeschäfte zum halben Preis zu nutzen sind.
Erkundigen Sie sich beim Frisör, ob Modelle gesucht werden, keine Angst, der Meister steht immer daneben. Bei vielen Frisören ist es im 1. Ausbildungsjahr des Lehrlings umsonst, im 2.Lehrjahr zahlen Sie die Hälfte des normalen Preises oder suchen Sie in Kleinanzeigen nach Frisören, die ins Haus kommen.
Auf Versteigerungen von Stadtverwaltungen, Flughäfen und Gerichten achten. Hier lässt sich so manches Schnäppchen machen. Erkundigen Sie sich bei den Behörden. Viele senden die Termine kostenlos zu.
Auch in Pfandleihen kann man günstig einkaufen und meist noch handeln.
Achten Sie bei Rechnungen auf Skonto (meist 3% bei Barzahlung) oder versuchen Sie es mit handeln. Meist hat man mehr Erfolg damit, als man sich selbst zutrauen würde. Seien Sie vor allen Dingen freundlich und selbstbewusst. Achten Sie darauf, dass kein anderer Kunde in der Nähe ist. Bekunden Sie Ihr Interesse an dem Produkt und vor allem, achten Sie auf den richtigen Ansprechpartner zur richtigen Zeit. Wenn Sie den Geschäftsführer in einer verkaufsschwachen Zeit erwischen, haben Sie die besten Chancen.
Auch bei Versandhäusern gibt es Rabatte für Sammel- oder Großbestellungen.
Dass man auf Flohmärkten gut und billig einkaufen kann, hat sich bestimmt auch schon bis zu Ihnen herumgesprochen.(siehe hierzu auch Kapitel 8). Auch mit Preisagenturen kann man größere Neuanschaffungen deutlich billiger erwerben. Adressen finden Sie in Telefonbüchern oder auch im Internet. Achten Sie bei Ferngesprächen auf die Vorwahlnummern, die ihnen zu günstigeren Tarifen verhelfen. Diese werden regelmäßig in bestimmten Zeitschriften und im Internet veröffentlicht.
Zu unserem Alltag gehört auch das Einkaufen. Auch hier kann man, wenn man einige Dinge konsequent berücksichtigt, jede Menge Geld sparen. Kaufen Sie immer in Ruhe ein, Hektik führt zum Griff nach der erstbesten Ware ohne auf den Preis zu achten. Kaufen Sie nie mit vollem Magen und ohne Einkaufszettel ein. Sonst geben Sie mehr aus, als Sie wollten. Gehen Sie nicht nur für ein Teil in ein Geschäft, warten Sie lieber, bis Sie mindestens 5 Produkte auf der Liste
haben. Wenn wirklich nur ein Teil fehlt, versuchen Sie es durch ein vorhandenes zu ersetzen, z.B. Kaffeemilch durch Frischmilch, Duschgel durch Badezusatz usw.
Probieren Sie ruhig mal sogenannte No-Name-Produkte aus, häufig verbirgt sich eine Marke dahinter und die Produkte sind genauso gut aber billiger. Nutzen Sie die großen Discountmärkte wie Aldi, Plus oder Lidl. Hier wird der günstige Preis durch die Masse erzielt und an den Kunden weitergegeben. Auch Schnäppchenmärkte wie Kodi, Rudis Restrampe oder der 99 Pfennigmarkt sollte man nutzen. Lassen Sie sich jedoch nicht von vermeidlich billigen Preisen dazu verführen, Ding zu kaufen, die Sie nicht wirklich brauchen sondern kaufen Sie hier gezielt und überlegen Sie, was Sie wirklich brauchen.
Zum Schluss dieses Kapitels noch einige nützliche Hinweise, wo Sie auch im Kleinen sparen können:
Terminplaner mit Einlagen ersparen jedes Jahr den Kauf von neuen Kalendern.
Kaufen Sie Kugelschreiber, bei denen Sie die Minen auswechseln können.
Kaufen Sie niemals Geschenkpapier, sondern seien Sie kreativ oder bügeln Sie gebrauchtes Papier auf ( siehe Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft)
Gummibänder gibt es umsonst an Blumen oder auf dem Boden des Wochenmarktes.
Verzichten Sie auf Einwegfeuerzeuge. Nutzen Sie lieber nachfüllbare oder Streichhölzer. Diese gibt es meist kostenlos als Firmenwerbegeschenk.
Briefumschläge, die Sie bekommen, können Sie überkleben und neu beschriften.
Statt teurer Reisewaschmittel können Sie Flüssigwaschmittel in eine kleine Flasche geben und
mitnehmen.
Vor der Reisezeit gibt es häufig kleine Kosmetikgrößen im Angebot. Dies spart Platz im Koffer und kann zum nächsten Urlaub aufgefüllt werden.
Im Ausland kosten bestimmte Medikamente nur einen Bruchteil dessen, was Sie sonst dafür bezahlen. Gehen Sie ruhig in Ihrem nächsten Urlaub mal in die Apotheke. Ich bringe mir aus südlichen Ländern seit Jahren die Antibabypille und Aspirin mit.
Statt einer Spardose können Sie alternativ auch alle anderen Gefäße für ihr Kleingeld nutzen, großes Geld werden Sie ja wohl zur Bank tragen oder haben Sie soviel, dass Sie auf die Zinsen verzichten?
Auch bestimmte Saisonartikel kann man besser nach Saisonende kaufen. So erwerbe ich Weihnachtsdeko oder Ostersachen immer danach für die Hälfte des Preises und verwende sie einfach im nächsten Jahr. Diese Dinge sind ja kaum einer Mode unterworfen .Hier kaufe ich
auf Vorrat und habe so auch schon die Mitbringsel für Einladungen im nächsten Jahr.
Herrengarderobe ist aus unerfindlichen Gründen meist günstiger als Damengarderobe. Gehen Sie ruhig mal in die Herrenabteilung, manche Sachen lassen sich auch von Damen tragen z.B. Jacken, Hemden oder Jeans.
Überhaupt kann man bei der Bekleidung mit einigen Tricks noch etwas mehr einsparen. Es muss nicht immer das Neuste vom Neuen sein, wer kann sich das schon leisten, aber man kann trotzdem toll angezogen sein.
Wenn Sie einige gute Dinge in der Standardgarderobe haben, wie z.B. die schwarze Hose oder einen Hosenanzug/ ein Kostüm von neutraler Farbe, können Sie diese durch preiswerte, modische Einzelstücke immer wieder neu aufpeppen. Achten Sie hier auf klassische Schnitte und Farben. Kaufen Sie im Schlussverkauf oder in Secondhand-Geschäften. Hier ist vieles billiger.
Beachten Sie beim Kauf, ob das Teil zu der bereits vorhandenen Garderobe passt, sonst zieht es einen weiteren Kauf nach sich. Sehr wichtig scheint mir, dass man nicht jeden Trend mitmacht, sondern seinen eigenen Stil entwickelt und beibehält. Dies spart viele Neukäufe. Wer Glück hat und gute Freunde, kann vielleicht sogar mal Garderobe leihen oder tauschen.

Samstag, 16. Mai 2009

Monchchichi


Gestern beim Aufräumen habe ich ihn wiedergefunden, meinen Monchchichi. Er hat mich in den 80ern begleitet, darmals musste man einfach einen haben und es durfte nur das Original sein. Jetzt darf er an meinem Schreibtisch sitzen und die Ruhe geniesen. Was man manchmal so beim Aufräumen findet....

Donnerstag, 14. Mai 2009

Auf dem Weg zur Arbeit


















Als ich heute morgen vom Parkplatz zur Arbeit gelaufen bin, hat dieses "Ei" meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Mal was anderes an der Wand der Eisenbahnbrücke als das übliche. Das gefällt mir sogar, aus welchem Grund auch immer!

SparBuch Kapitel 6

Kapitel 6

Geschenke und Verpackungen
oder wer hat das originellste Mitbringsel




Wer von uns kennt das nicht, man ist eingeladen und möchte eine Kleinigkeit mitbringen. Häufig sind es gerade diese Kleinigkeiten, die unvorhergesehen kommen und ein Loch in das monatliche Haushaltsgeld reißen.
Es gibt Monate, z.B. den Dezember, wo viele Festivitäten kommen und das Budget reicht einfach
nicht aus.
Wenn Sie jedoch einige Tipps beachten, muss Ihnen das nicht passieren. Auch der Geschenkstress entfällt, wenn man einiges beachtet:
reservieren Sie im Keller oder in einem Schrank eine Ecke für Kleinigkeiten, die Sie im Angebot erstehen können und dort aufheben. Ich habe dort z.B. immer einige Pakete Kerzen und dazu passende Servietten, Wein und Karten für jeden Anlass. Diese kaufe ich im Sonderangebot. Zusammen mit einer schönen Schleife oder einer Flasche Wein habe ich so immer ein nettes
Präsent, falls eine überraschende Einladung erfolgt.
Dort hebe ich auch vorgebastelte Kleinigkeiten auf, wie z.B. schöne Gläser, die ich mit Window-Color bemalt habe oder aus Tonkarton gebastelte Fensterbilder. Ebenfalls in diesem Schrank sammle ich Werbepräsente, die ich entweder schon habe oder nicht brauchen kann, nach dem Motto: alles, was es umsonst gibt, mitnehmen. Es wird sich schon jemand finden, dem ich damit eine Freude machen kann.
Wenn Sie an verregneten Tagen Zeit haben, basteln Sie auf Vorrat:
dekorierte Holzlöffel sind tolle Mitbringsel zu einer Einladung zum Essen, ebenso wie verzierte Gläser mit selbst eingemachter Marmelade, Liköre in hübschen Flaschen, Selbst eingelegtes oder Selbst gebackenes.
Schöne Karten kann man selber machen mit getrockneten Blättern und Blüten, aus Tonkarton oder mit Moosgummi. Achten Sie in Kaufhäusern auf die Karten und überlegen Sie, wie Sie diese nach basteln können.
Wenn Sie Pralinen geschenkt bekommen, heben Sie das Einlegepapier auf, es eignet sich prima für selbst gebastelte Karten. Die Hütchen können Sie beim selber machen von Pralinen auch weiter nutzen.
Umschläge von Karten, die ich bekomme, hebe ich auf und verwende sie weiter. Mit Aufklebern über dem Adressfeld kann man sie wieder verschicken.
Kartons kann man mit Papier, Stoff oder Kleinkram (Muscheln, Knöpfen Steinen oder Kordel) bekleben und als Geschenkverpackung nutzen.
Für kleine Laubsägearbeiten kann man das Holz von Obstkisten verwenden und so Geschenkanhänger oder Anhänger für Fensterbäume basteln.
In Spielzeugabteilungen finden Sie Kaufladenzubehör. Hieraus kann man prima Gutscheine basteln. Verschenken Sie mal Aktivgutscheine wie 1x Babysitting oder Haustiere hüten, Auto waschen usw.
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und kann individuell auf den Beschenkten zugeschnitten werden. Werden diese dann noch liebevoll gestaltet, bzw. gemalt oder gebastelt, haben Sie damit garantiert Erfolg.
Lesezeichen lassen sich auch selber basteln. Man kann sie sticken, aus Tonkarton herstellen, oder kleine Dinge an einer Kordel oder einem Satinband aufhängen.
Gucken Sie mal in Buchhandlungen und basteln sie diese Dinge nach.
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Liste mit originellen Kleinigkeiten für Geschenke und Verpackungen, denn auch bei der Verpackung selbst kann man sparen. Lassen Sie alles, was Sie in Kaufhäusern kaufen, als Geschenk verpacken. Dies ist meist kostenlos und Sie erhalten auf diese Art und Weise viele Schleifen und Ideen.
Alte Stadtpläne ergeben originelles Papier z.B. für ein Geschenk zur Wohnungseinweihung.
Geschenkverpackung aus Packpapier, Wellpappe oder Geschirrtüchern sind originell und umweltfreundlich.
Wer bei Versandhäusern bestellt, erhält dies oft als Beigabe, da Zerbrechliches darin eingepackt wird.
Alte Schuhkartons oder Pappschachteln lassen sich mit Geschenkpapier oder mit Servierten bekleben. Als Klebstoff eignen sich Reste vom Tapetenkleister. Gegebenenfalls können Sie die Schachteln auch noch klar lackieren.
Auch asiatische Zeitungen, Tapetenreste und Kinderbilder, sowie Kalenderblätter
sind originelle Verpackungen. Geschenke für Kinder lassen sich in Nickitücher, Schals oder Socken
originell verpacken und es fällt kein Müll an. Mit Luftballons und Pappmaché lassen sich tolle
Verpackungen herstellen, die meisten haben dies in der Schule mal gemacht. Ansonsten finden Sie Anleitungen heute wieder in Bastelheften.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Wo sind die Spatzen?

Wo sind die Spatzen hin? In Deutschlands Städten sehe ich kaum noch Spatzen, aber im Urlaub oder auf dem Land begegnen mir die kleinen Federbälle öfter! Schade, ich mag die kessen Gesellen!

Dienstag, 12. Mai 2009

Italienisches Porzellan


Als wir in Italien waren, habe ich mir die Nase an den Schaufenstern dieser Geschäfte "platt gedrückt". Wie wunderschön dieses Porzellan ist. Natürlich ist davon auch das ein oder andere Teil mit nach hause gekommen.

Montag, 11. Mai 2009

SparBuch Kapitel 5

Kapitel 5

Wohnen und Gestalten
oder renovieren und improvisieren




Wenn Sie gerade umziehen, renovieren oder einfach nur Spaß an schönen Dingen in ihrer Wohnung haben, wissen Sie, dass man hier viel Geld loswerden kann.
Das muss nicht sein.
Versuchen Sie, soviel wie möglich selber zu machen oder die Hilfe von Freunden und Bekannten in Anspruch zu nehmen. Beruht dies auf Gegenseitigkeit, lässt sich so manche Handwerkerrechnung sparen. Bei der Renovierung sollte Sie darauf achten, wie Sie was erledigen.
Wenn Ihnen die Fliesen nicht mehr gefallen, überlegen Sie ob es neue sein müssen oder ob nicht ein Anstrich reicht. In der Küche bieten sich statt des üblichen Fliesenspiegels auch andere Alternativen. Es gibt die Möglichkeit, passend zur Arbeitsplatte eine dünne Platte im gleichen Dekor über die alten Fliesen zu setzen. Das spart noch Arbeit und ist meist billiger als neue Fliesen. Da hier nichts beschädigt wird, eignet es sich besonders gut für Mietwohnungen.
Heben Sie Tapetenreste auf, falls es mal etwas auszubessern gibt. Farbreste lassen sich in Schraubgläsern aufheben. Diese erweisen sich als nützlich, falls mal ein Bohrloch entfernt werden muss. Diese Löcher lassen sich mit weißer Zahnpasta oder Bastelmasse verschließen und können nach dem Trocknen überstrichen werden.
Während der Renovierung lässt sich die Farbrolle über Nacht in einer Plastiktüte, die Sie
fest verschließen, aufbewahren. So können Sie angefangene Arbeiten am nächsten Tag weiterführen, ohne jeden Abend die Rolle auswaschen zu müssen. Hier sparen Sie Zeit, Wasser und Farbe. Tapetenkleister kann ebenfalls über Nacht in dem Eimer verbleiben,
wenn Sie diesen mit einem nassen Tuch abdecken.
Wenn Sie nach dem Tapezieren immer noch einen Rest Kleister übrig haben, können Sie diesen in einem Schraubglas aufheben und für Papierbastelarbeiten nutzen.
Auch bei der Neuanschaffung von Möbeln kann man gutes Geld sparen.
Achten Sie auf Kleinanzeigen in ihrer Tageszeitung.
Bei Haushalts- oder Firmenauflösungen kann man fast immer das ein oder andere Stück billig ergattern. So habe ich bei der Auflösung eines in Konkurs gegangenen Unternehmens
einige schöne Stücke gefunden, die dort vorher als Schaufensterdekoration gedient hatten. Diese waren dann zu meiner Freude auch sehr preiswert.
Auch bei Versteigerungen von Fundstellen der Kommunen, Deutsche Bahn, Finanzämtern oder Flughäfen kann man echte Schnäppchen machen. Ich kam so zu einem tollen
Schreibtisch für 20,00 DM, an dem nichts kaputt war. Ich musste ihn nur säubern.
Wenn es denn dann doch einmal ein neues Möbel sein muss, achten Sie auf die sogenannten Abholpreise. Hier lässt sich manche Mark sparen, wenn Sie genau vergleichen, was günstiger ist.
Am billigsten ist es natürlich, wenn Sie das Möbel selbst transportieren können. Geht dies nicht, kann unter Umständen ein Leihwagen billiger sein, als die Anlieferung des Möbelhauses. Vergleichen Sie hier die Preise genau.
Auch Flohmärkte sind eine riesige Fundgrube für die Wohnungseinrichtung, vor allem, wenn man ein wenig Phantasie mitbringt.
So kann man Tische, die eine defekte Platte haben, mit Bildern, Postkarten oder ähnlichem belegen und eine Glasplatte darüber legen. Schon hat man einen neuen Tisch.
Aus schön gedrechselten Holzbeinen alter Möbel kann man Kerzenleuchter herstellen. Einen Nagel als Dorn anbringen und gegebenenfalls noch etwas aufarbeiten, schon hat man ein schönes Stück. Alte Backformen lassen sich bepflanzen. Dies sieht auf der Küchenfensterbank oder dem Balkon besonders interessant aus.
Auch Bilder lassen sich auf dem Flohmarkt preiswert ergattern. Oder vergrößern Sie tolle Urlaubsfotos. So verbinden Sie auch noch bestimmte Dinge mit ihrem neuen Bild.
Zusätzlich sollten Sie, um zu verhindern, dass an der Stelle, an der das Bild hängt, ein Staubrahmen entsteht, kleine Nadeln an allen vier Bildecke so anbringen, dass diese nur Millimeter aus dem Holz herausschauen. So sammelt sich der Staub nur an vier kleinen Punkten und Bilder können ohne großen Aufwand umgehängt werden.
Wenn Sie gerade renovieren, achten Sie darauf, was Sie wegwerfen:
mit Fliesenresten kann man Tabletts mosaikartig auslegen, einzelne Fliesen können Sie als
Topf- oder Blumenuntersetzer verwenden;
Aus Teppichkern können Sie Blumensäulen oder Telefontischchen selber bauen, indem Sie den sehr stabilen Teppichkern auf die gewünschte Höhe sägen, ihn z.B. tapezieren oder bemalen und zum Schluss oben und unten mit einem „Holzdeckel“ versehen oder durch seitliche Einkerbungen in ein CD-Regal verwandeln;
aus großen Terrakottatöpfen können Sie Beistelltische bauen (einfach die Tontöpfe füllen z.B. mit Muscheln oder Zapfen, Glasplatte darauf, fertig).
Auch benötigen Blumen nicht immer teure Übertöpfe, sehen Sie sich mal nach anderen ausrangierten Gegenständen um.
Vorher erwähnte ich bereits die Backform. Sie können auch alte Soußieren, ausrangierte Sektkühler oder Teekessel nehmen.
Wenden wir uns nun den Kleinigkeiten , die eine Wohnung gemütlich machen, der Dekoration. auch hier gilt: Selbst ist der Mann/die Frau. Basteln und werkeln Sie so viel wie möglich selbst oder prüfen Sie Dinge auf Wiederverwertung bzw. Zweckentfremdung. Sie haben einen tollen Blumenstrauß geschenkt bekommen?
Trocknen Sie diesen. Mit einer schönen Schleife (schauen Sie mal in die Kiste mit dem Geschenkpapier und den Schleifen, es wird sich bestimmt was finden) und einer Büroklammer als Aufhänger haben Sie einen tollen Trockenblumenstrauß.
Beim Altglas können Sie immer wieder Flaschen und Gläser entdecken, die zum
Wegwerfen viel zu schade sind. Machen Sie etwas daraus. Man kann diese Flaschen vielseitig verwenden, als Vasen, als Kerzenständer oder mit Nachfüllpackungen von Badezusätzen aufgefüllt als edle Karaffe im Bad. Niemand merkt so, dass Sie die billigen Nachfüllpackungen verwenden. Aus Gläsern können Sie Windlichter zaubern: mit Sand und Muscheln (natürlich aus dem letzen Urlaub), mit Murmeln der Kinder, mit Duftöl und Docht, in der Adventszeit mit Tannenzapfen und Bucheckern usw....
Auch Tontöpfe lassen sich zu mehr als nur zum Blumen pflanzen verwenden. Bemalt nach Geschmack können Sie Kerzen hineinstellen, oder mit einem passenden Glas innen hineingestellt eignet er sich als Vase.
Wenn man Jutetaschen einfärbt, mit etwas Schaumstoff polstert und die Henkel umarbeitet, bekommt man individuelle und preiswerte Stuhlauflagen für Balkon- oder Küchenstühle.
All diese Dinge eignen sich natürlich auch, um lieben Mitmenschen eine Freude zu machen und so komme ich zum nächsten Punkt, der häufig ein Loch in die Haushaltskasse reißt.

Sonntag, 10. Mai 2009

Flammkuchen Rezept

Flammkuchen

Zutaten:

Etwas mehr als einen ¼ Würfel Hefe
1/2TL Zucker (oder einen Espressolöffel)
300 g Mehl
Salz
Pfeffer
3 EL Öl
2 große Gemüsezwiebeln
250 g gewürfelter Schinkenspeck
½ Becher Schmand
½ Becher Creme fraiche
Gewürze

Zubereitung:

1. Hefe zerbröckeln und mit Zucker verrühren, bis die Hefe flüssig wird. Mehl, Salz, Öl und 150 ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben. Angerührte Hefe hinzugeben und alles sofort glatt verkneten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
2. Zwiebeln in Ringe schneiden. Schmand und Creme Fraiche verrühren und mit Salz, Pfeffer, Grillgewürz, etwas Chilli for Chicken, Scharbzigerklee und etwas Kurkuma würzen. Teig halbieren und durchkneten. Eine Hälfte ausrollen und auf Backblech geben. Dann die Soße, Zwiebeln und Speck darauf verteilen.
3. Bei 225 °C Umluft ca. 10-15 Minuten backen
.

Samstag, 9. Mai 2009

Socke in neuem Muster



Ich habe ein neues Muster ausprobiert, es ist das gleiche wie bei dem Lappen weiter unten, mir gefällt es für Socken auch sehr gut.

Freitag, 8. Mai 2009

SparBuch Kapitel 4 - Teil 2 -

Wenn Sie Ihre Freizeit gerne mit Pflanzen verbringen haben Sie auch ein Hobby, bei dem es sich sparen lässt. Züchten Sie Ableger und tauschen oder verschenken Sie diese. Bei mir zu Hause gibt es Unmengen an Pflanzen und nur einige wenige sind davon gekauft. Die meisten habe ich herangezüchtet oder mit einer lieben Freundin getauscht, die genauso einen grünen Daumen hat, wie ich. Es macht Spaß und kostet wenig. Auch Samen kann man verschenken oder tauschen. So vergrößern Sie zusätzlich die Artenvielfalt in Garten oder Wohnung. Als preiswerter Dünger eignen sich schwarzer Tee oder Bierreste ebenso wie Kaffeeprütt, der der Erde zugesetzt wird oder Eierschalen im Gießwasser. Zusätzlich vertreiben Sie hiermit auch noch Schädlinge. Wenn Sie im Garten Rosen haben, sollten Sie die Bananenschalen nicht wegwerfen. Kleingeschnitten und um die Rosen verteilt, geben diese einen prima Rosendünger ab. Mit Bierresten können Sie die Blätter von großblättrigen Grünpflanzen entstauben. Dies bietet noch den zusätzlichen Vorteil, dass die Blätter nicht so schnell wieder zustauben. Keine Angst, der Biergeruch verfliegt sehr schnell. Wenn Sie viele Pflanzen haben, sollten Sie das Wasser, dass im Haushalt anfällt, sammeln, z.B. vom Eierkocher oder der Wärmflasche. Auch Badewasser ohne ölhaltige Badezusätze eignet sich zum Gießen. Wer einen Garten oder Balkon hat, sollte das Regenwasser auffangen und zum Gießen nutzen, billiger geht es nicht.
Wenn Sie Rankstützen benötigen, können Sie Drahtkleiderbügel umbiegen und neu formen. Diese erhält man meist, wenn man etwas in die Reinigung gegeben hat. Blumenstecker kann man mit der Laubsäge selber machen. Damit diese oder die gekauften nicht verfaulen, sollte man den Teil, der in die Erde kommt, mit Isolierband umwickeln. So ist der Holzstab vor dem Gießwasser geschützt. Dass Knoblauch in Blumentöpfen Schädlinge vertreibt, hat vielleicht der ein oder andere von Ihnen schon mal gehört. Das aber Streichhölzer, mit den Schwefelköpfen zuerst in die Erde gesteckt, den gleichen Effekt haben, erzählte mir ein älterer Herr aus der Nachbarschaft und tatsächlich, es funktioniert.
Falls Sie etwas sammeln, sollten Sie allen davon erzählen. Sie werden überrascht sein, wie schnell ihre Sammlung wächst. Seit sich in meinem Freundeskreis herumgesprochen hat, dass ich Mäuse aller Art, egal ob aus Holz oder Plüsch, sammle, füllen sich die Regale mit Mäusen aus aller Herren Länder. Wer, aus welchem Grund auch immer, mir eine Freude machen will, schenkt mir eine Maus.
Ähnliches berichtete mir eine Dame, die seit Jahren Fingerhüte sammelt.
Gerade in der letzten Zeit wird das Thema Handarbeit wieder aktuell. Sollten Sie stricken, sticken, nähen oder häkeln können, nutzen Sie diese in Vergessenheit geratenen Fähigkeiten, ein selbst gestrickter Pulli ist billiger und passt garantiert. Sie können die Wolle von älteren Pullis aufribbeln und vielleicht Socken oder Kinderkleidung daraus herstellen. Stickgarn ist in den Niederlanden deutlich preiswerter, nutzen Sie Urlaube und gehen Sie auf die Suche , die Auswahl ist dort riesig. Auf einigen Flohmärkten hier gibt es mittlerweile auch Stände aus dem Nachbarland. Aus ausrangierter Kleidung oder Stoffresten können Sie Puppenkleider, Stofftiere oder Einkaufstaschen nähen.
Für Leseratten gibt es auch Sparmöglichkeiten.
Werden Sie Mitglied in der Bücherei, es lohnt sich, da Sie nicht mehr jedes Buch kaufen müssen oder erst mal Probe lesen können. Manche Pfarrbüchereien sind sogar kostenlos und das Angebot ist zwar etwas kleiner aber auch nicht schlechter als in der örtlichen
Stadtbücherei. Wenn Sie Zeitschriften abonnieren wollen, überlegen Sie genau welche Sie auch tatsächlich benötigen, bevor Sie sich an langfristige Verträge binden. Achten Sie zusätzlich auf Geschenke bei dem Abo. Häufig werden auch sogenannte Probeabo’s angeboten. Hier erhält man einen begrenzte Anzahl der gewünschten Zeitschrift ( Achtung, Kündigung nicht
vergessen, sonst verlängert sich das Abo) zu einem deutlich billigerem Preis und manchmal noch ein kleines Dankeschön. Überlegen Sie, ob so was nicht ab und zu für Sie in Frage kommt.
Zeitschriften, die nicht mehr ganz aktuell sind, können Sie auf Flohmärkten häufig zum halben Preis kaufen. Zeitschriften, die Sie ausgelesen haben, kann man im Bekanntenkreis weitergeben, machen einige mit hat man einen privaten Lesezirkel.
Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, findet sogar manchmal
Zeitungen, die von Irgendwem liegen gelassen wurden. So ist der Lesestoff komplett umsonst, einfach nur zugreifen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich die Zeitung/Zeitschrift mit jemandem zu teilen. Vielleicht haben Sie ja einen Nachbarn, der eher oder später aufsteht als Sie, sodass man die Zeitung nacheinander lesen kann. Auch Büchereien bieten teilweise Flohmärkte an, ebenso wie Antiquariate. Achten Sie mal auf Anzeigen in örtlichen Zeitungen. Hier lässt sich manches Schnäppchen ergattern. Vielleicht finden Sie ja auch mal ein schon lange gesuchtes Buch, so wie ich es vor kurzem tat, als die Pfarrbücherei im Nachbarort einen Flohmarkt veranstaltete.
Wer in seiner Freizeit gerne Sport treiben möchte, sollte sich, abgesehen von seinen Neigungen, überlegen, wie er seine ausgewählte Sportart am günstigsten betreiben kann. Auch hier
gilt, Vereine sind meist preiswerter als Studios oder zeitbegrenzte Kurse. Achten Sie darauf, dass auch wirklich der Sport im Vordergrund steht und nicht die teuerste Ausrüstung .Ferner sollte die Sportstätte möglichst einfach zu erreichen sein, so dass Sie lange Anfahrwege und die damit verbunden Ausgaben vermeiden.
Auch für diejenigen, die ihre Freizeit am PC verbringen, gibt es Möglichkeiten, Geld zu sparen.
Überlegen Sie schon vor dem Kauf, wozu Sie den PC vorrangig nutzen. Jemand, der überwiegend spielt, benötigt sicherlich eine andere Ausstattung, als jemand, der mehr schreibt. Informieren Sie sich in kleinen Fachgeschäften und lassen Sie sich hier den Computer individuell zusammenstellen. Dies ist meist günstiger, als sogenannte Angebote. Achten Sie ferner darauf, dass der Computer nachrüstbar ist, damit Sie gegebenenfalls einzelne Komponenten austauschen können und nicht alles neu kaufen müssen.
Wer ins Internet möchte, sollte genau die verschiedenen Anbieter prüfen. Auch hier gibt es große Unterschiede. Sind Sie erst einmal „drin“, nutzen Sie die kostenlosen Möglichkeiten, z.B. des Spiele oder Programme Downloads und die Informationsmöglichkeiten. Hier lässt sich so manches Fachbuch sparen.
Sie sehen, Freizeit muss gar nicht teuer sein und kann viel Spaß machen.

Mittwoch, 6. Mai 2009

SparBuch Kapitel 4 - Teil 1 -

Kapitel 4

Freizeit
oder nutzen Sie ihre Fähigkeiten




Der Mensch arbeitet im Durchschnitt immer weniger und hat dadurch immer mehr Freizeit. Aber immer mehr Menschen können mit ihrer Freizeit nichts mehr anfangen, da der Lebensunterhalt immer teurer wird.
Es muss aber deshalb keine Langeweile aufkommen. Hier möchte ich Ihnen einige Ideen vermitteln, wie Sie in ihrer Freizeit mit einigen Hobbys Geld sparen können und vielleicht auch noch Geld verdienen können.
Ein schöner Spaziergang ist umsonst. Wenn Sie in der Natur spazieren gehen, achten Sie im Wald auf Tannenzapfen oder Bucheckern, auf Eicheln oder Kastanien.
Ich habe für diesen Zweck immer eine Tüte in der Jackentasche. So können Sie dann zuhause mit den Mitbringseln basteln, z.B. für die Weihnachtsdekoration die Tannenzapfen mit Goldfarbe bemalen oder mit den Kindern Kastanienmännchen bauen.
Wenn Sie an Feldern vorbei kommen, fragen Sie den Bauern, ob Sie vielleicht einige Ähren abschneiden dürfen oder einen Maiskolben mitnehmen dürfen. Auch diese Dinge sind prima Dekorationsobjekte. Sie können die Ähren in einen schönen Topf anordnen und mit einer
Schleife und etwas Efeu für den Herbst dekorieren, die Maiskolben hänge ich in der Küche an die Wand.
Wenn Sie lieber in der Stadt spazieren gehen, achten Sie auf Sperrmüll. so manches schöne Stück lässt sich ergattern und mit ein bisschen Geschick wieder in ein tolles Möbelstück verwandeln. Wir sind auf diese Weise schon zu antiken Stühlen, einer voll funktionsfähigen, antiken Nähmaschine, einer Blumensäule und so manchem mehr gekommen und haben so manches aufgearbeitete Stück mit Erfolg verkauft.
Bei der örtlichen Verwaltung kann man die Termine erfragen.
Wenn Sie im Urlaub spazieren gehen, sammeln Sie schöne Muscheln oder Steine. Diese lassen sich auch wunderbar für Bastel- und Dekorationszwecke verwenden. Die Steine können bemalt werden, die Muscheln können Sie in ein gläsernes Gefäß geben und einfach aufstellen.
Das Bad eignet sich hervorragend, so haben Sie gleich noch ein wenig Urlaubsstimmung eingefangen. Wenn der Weg vom Urlaubsort nicht all zu weit ist, können Sie auch etwas Sand vom Strand mitbringen und ihn gemeinsam mit Muscheln und Steinen und einigen Teelichtern herrichten.
Ich bewahre meine Dekorationssammlung in Schraubgläsern auf, so ist alles ordentlich verpackt und so übersichtlich, dass man alles schnell finden kann.
Wenn Sie in ihrer Freizeit gerne basteln, sollten Sie sich beim Einkauf des Zubehörs oder der Anleitungen mit Gleichgesinnten absprechen. Häufig werden Bastelsachen in Großpackungen angeboten, Wenn jeder etwas kauft und man dann tauscht, vergrößert sich die Auswahl.
Bestimmte Bastelmaterialien gibt es sogar umsonst. Wellpappe oder buntes Papier ist häufig
Verpackungsmaterial, Wollreste bekommt man auch häufig geschenkt, von Leuten, die sie nicht mehr brauchen, einfach mal fragen.
Ebenso verhält es sich bei den Handarbeitsanleitungen. Hier kann man Kopien fertigen
und diese tauschen. Das spart eine Menge Geld.
Lassen Sie sich Kataloge zusenden, meist findet man Gratiskupons in den Bastelzeitungen. In solchen Katalogen werden häufig Großpackungen billig angeboten, treffen Sie sich mit Gleichgesinnten zum gemütlichen Kaffeeklatsch und bestellen Sie gemeinsam. So kann man Großpackungen und die Versandkosten teilen.
Auch die gefertigten Endprodukte kann man verkaufen oder verschenken.
Achten Sie einmal auf die Fähigkeiten im Freundes- und Bekanntenkreis. Hier kann man bestimmt das ein oder andere günstig erwerben.
Achten Sie beim Basteln mal auf günstige oder vielseitig einsetzbare Materialien: Schuhkartons kann man z.B. mit Stoff oder Geschenkpapier bekleben und hat so eine Kiste für Vielerlei ( als Geschenkkarton, als Aufbewahrung für Kleinkram oder Kinderspielzeug usw...)
Auch hübsche Flaschen gehören nicht ins Altglas, man kann diese anderweitig verwenden, indem man sie mit selbstgemachtem Eierlikör oder Aufgesetztem füllt; mit Petroleum und einem Docht als Windlicht nutzt; einen Kerzenständer daraus macht oder einfach als Vase nutzt.Rezepte
für Liköre gibt's in Rezeptbüchern mittlerweile auch wieder vermehrt.
Auch wer in seiner Freizeit gerne spielt, muss nicht immer alles selber kaufen. Gesellschaftsspiele kann man selber basteln oder tauschen mit Freunden Sie können sich auch schon beim Kauf absprechen. Auch hier kann man Spiele, um sie auszuprobieren, häufig in den örtlichen Büchereien ausleihen. So vergrößert sich die Auswahl und der Geldbeutel. Schauen Sie sich die Spiele in Kaufhäusern an und überlegen Sie, wie man diese nachbauen könnte. Aus Korken kann man Spielfiguren bauen oder aus Steinen. Holz für das Spielbrett kann man im Sperrmüll finden und bemalen.
Hierbei können Kinder ab einem gewissen Alter auch helfen. So hat jeder etwas davon. (siehe auch Kapitel3) .........

Sonntag, 3. Mai 2009

Lappen


Nachdem ich in den letzten Tagen im net ganz viel von Lappen und Topflappen gelesen habe und dann beim Aufräumen auch noch die passende Wolle gefunden habe, war ich auch diesbezüglich kreativ tätig. Mein erster "Lappen" seit der Schulzeit und es folgen bestimmt noch einige!

Freitag, 1. Mai 2009

Bestrickendes




Wie man erkennen kann, stricke ich sehr gern. Hier mal eine Maus und eine Socke, beide als Lesezeichen geeignet. Da ich auch gern lese, verbinden sich hier die Hobbys!