Samstag, 27. Juni 2009

Schmunzelstéine


Ich habe bei DaWanda Schmunzelsteinchen gekauft und folgende Geschichte gehört dazu:
Die Geschichte der Schmunzelsteine

In einem verwunschenen Dörflein lebten vor langer, langer Zeit viele fröhliche Zwerge. Immer, wenn sie einander begegneten und der eine dem anderen eine Freude bereiten wollte, schenkte er ihm ein Schmunzelsteinchen. Der beschenkte Zwerg freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich.
So war es immer.
Jeder Zwerg schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und – die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.
In der Nähe der frohen, kleinen Zwerge lebte aber ein finsterer Geselle, Griesgram genannt. Er konnte die Fröhlichkeit, die Freundlichkeit, das liebevolle Miteinander der Zwerge nicht verstehen und gönnte voller Neid den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht.
Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Griesgram und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er fröhlich sein könnte. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an sonder flüsterte dem Zwerglein ins Ohr:
„Verschenke Du nur Deine Steine an alle und jeden, dann hast Du bald selbst keine mehr.“
Das stimmte zwar nicht, denn wenn ich etwas gebe, dann bekomme ich auch immer etwas zurück. So war es doch auch immer mit den Schmunzelsteinchen. Aber mit den Worten des Griesgrams war die Saat ausgesetzt und sie ging auf.
Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten und bald ging jeder seines Weges ohne nach dem anderen zu sehen., das Lachen verschwand und jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes.
Missmut – Verschlossenheit – Freudlosigkeit – das waren nun die Merkmale eines einst so fröhlichen, liebenswerten Völkchens.
Jahrzehnte gingen ins Land. Die Zwerge hetzten durchs Leben. Sie schauten nicht nach rechts und nach links. „ Hilf Dir selbst, und Du hast ein gutes Werk getan“, das war ihre neue Lebensphilosophie.
Aber irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Wesen mit den Schmunzelsteinchen. Ein alter „Narr“ hatte sie von seinem Vater, dieser wieder von seinem Vater….Und er erzählte „das Märchen von den guten Zwergen“ seinem Enkel.
Nachdenklich machte dieser sich ans Werk. Er ging in die Töpferstube, wo er sonst Krüge und Schalen herstellte und formte lachende, kleine Tongesichter. In den nächsten Tagen verschenkte er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Von vielen wurde er belächelt und als harmloser, netter Spinner abgetan. Aber einigen gefiel seine Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie sie nur in der Tasche berühten.
Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken der Schmunzelsteinchen auch die Liebe und die Fröhlichkeit zurück schenkten

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