Samstag, 6. Juni 2009

SparBuch Kapitel 10

Kapitel 10

Nachbarschaftshilfe
oder eine Hand wäscht die andere




In diesem Kapitel geht es nicht nur um das Geld sparen, sondern auch darum, wie man sich Ärger ersparen kann. Wer in einer Gegend mit guter Nachbarschaft wohnt, kann sich glücklich schätzen, denn wo sich die Leute gegenseitig helfen, kann jeder eine Menge sparen. Das fängt bei kleineren handwerklichen Dingen an und hört mit dem Haustier-Sitting nicht auf.
Aber man kann noch mehr tun, damit jeder davon profitiert.
Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und hängen Sie eine Pinnwand ins Treppenhaus. Hier kann dann jeder, der etwas abzugeben hat oder ein Fest veranstaltet, seine Nachbarn informieren.
Ebenso kann man eine Tauschbörse einrichten: tausche selbst gemachten Kuchen gegen einmal Rasen mähen oder ähnliches. Gerade ältere Nachbarn, denen vielleicht das ein oder andere schwer fällt, können sich so mit anderen Dingen revanchieren und fühlen sich dann doch nicht so auf andere angewiesen oder können nützliche Erfahrungen weitergeben und werden noch in die
Gemeinschaft integriert. Ich habe auf diese Art und Weise eine Tuppertauschbörse organisiert, die ein Riesenerfolg war. Abgesehen davon, dass die Plastikschüsseln lebhaft ihre Besitzer wechselten, lösten sich gleich noch einige Urlaubsblumengieß- und Katzenfütterprobleme.
Auch bestimmte Termine, wie Sperrmüll oder Wartungstermine kann man absprechen. So lassen sich Telefonkosten und Anfahrgebühren niedrig halten. Mit etwas Glück entsteht eine guteNachbarschaft. Hierzu können übrigens auch Haus- oder Straßenfeste beitragen, die sie gemeinsam organisieren. Die Kinder können dann einen Flohmarkt aufbauen, die Frauen kochen und die Männer kümmern sich um die Getränke, oder eben jeder um das, was er am besten kann. Hierbei kann man bestimmt das ein oder andere organisieren, wie Urlaubsvertretungen oder Hilfe bei Reparaturen.
Bei solchen lockeren Zusammenkünften entdecken Sie und Ihre Nachbarn dann
Fähigkeiten, auf die jeder beim nächsten Mal zurückgreifen kann und auch das Verständnis füreinander wächst, wenn man weiß, dass das Kind so oft weint, weil es krank ist und nicht, um das ganze Haus zu ärgern.
Bei einem Fest unserer Hausgemeinschaft ergab es sich, das wir die Anlage rund ums Haus selber pflegen und warten können. So sparen wir uns einen Gärtner und einen Hausmeister.
Des weiteren lernt man hier vielleicht jemanden mit besonderen Fähigkeiten oder besonderem Wissen kennen. Hieraus können sich vielleicht Unterrichtsstunden oder Nachhilfe entwickeln.


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