Freitag, 12. Juni 2009

SparBuch Kapitel 11 und 12

Kapitel 11

Sparen etwas einfacher gemacht
oder kleine Hilfen bringen manchen Cent




Sie werden vielleicht nun glauben, dass all diese Spartipps doch sehr zeitaufwendig sind, aber wenn Sie dies nur mal für eine kurze Zeit konsequent probieren, werden Sie feststellen, dass es wirklich in Fleisch und Blut übergeht und nach relativ kurzer Zeit sind
Sie so geschult darin, dass kein zusätzlicher Zeitaufwand nötig ist. Sie werden automatisch im
Supermarkt nach den preiswerten Produkten greifen und ihre Augen werden automatisch Dinge erkennen, mit denen man noch etwas anfangen kann.
Haben Sie sich erst einmal eine Ecke für den Flohmarktverkauf bzw. für Last-Minute-Geschenke eingerichtet, werden Sie erstaunt sein, wie schnell diese gefüllt sind.
Richten Sie dann noch eine „Spardose“ und ein Haushaltsbuch ein, wo Sie nachvollziehen können, wie viel Sie jeden Monat sparen, werden Sie bald das Sparen zu Ihrem liebsten Hobby erklären. Seitdem ich angefangen habe, wirklich jeden Cent, den ich ausgebe, aufzuschreiben, überlege ich mir jede Ausgabe. Wenn Sie erst einmal schwarz auf weiß sehen, wofür Sie ihr Geld ausgeben, wird sich manches von selbst erledigen, denn wer schreibt schon gerne Frustkäufe oder unnötig Ausgegebenes auf?
Bei mir gibt es ein Sparbuch, auf das jenen Monat das übrig gebliebene Haushaltsgeld eingezahlt wird. Dies wird für größere Anschaffungen genutzt. Dann existieren noch einige „Spardosen“, an denen Aufkleber hängen, die das Sparziel ausweisen, z.B. Urlaub oder Computer.
Hier sieht man dann zu, wie der Wunsch langsam in erreichbare Nähe rückt. Dies macht auch Kindern sehr viel Spaß.




















Kapitel 12

Dinge, die die Welt nicht braucht
oder Dinge, die man unbedingt haben sollte




Zum Schluss noch eine kleine Liste, von Dingen , für die man kein Geld ausgeben sollte, bzw. von kleinen nützlichen Helfern, die dass Sparen sehr erleichtert.
Warum, dass haben Sie bereits in den einzelnen Kapiteln gelesen. Diese Liste soll Ihnen nur eine
letzte Hilfestellung sein, bevor Sie damit beginnen, Ihre Gewohnheiten umzukrempeln und endlich anfangen, die kleinen Dinge des Alltages mit anderen Augen zu
betrachten. Das Geld liegt auch bei Ihnen zu Hause herum, fangen Sie nun an, es einzusammeln.

Dinge, die Sie nie wieder kaufen sollten:


Spardosen- es eignen sich alle anderen Behälter für ihr Kleingeld. Große Beträge werden zinsbringend angelegt.
Büroklammern- finden sich überall, besonders bei Behörden oder auf der Straße.
Geschenkpapier- suchen Sie Alternativen oder nutzen Sie gebrauchtes Papier weiter.
Blumentöpfe- finden sich umsonst vor Gärtnereien oder Friedhöfen.
Übertöpfe- man kann Pflanzen in alle wasserdichten Gefäße setzen.
Gummibänder- liegen nach dem Wochenmarkt auf dem Boden oder befinden sich an Gemüse und Blumensträußen.
Kalender- gibt's als Werbepräsente oder man nutzt Einlagen für einen Terminplaner.

Kugelschreiber- kann man auf jeder Ausstellung als Werbepräsent einstecken.
Streichhölzer- liegen in Restaurants umsonst aus.
Zettel- nutzen Sie die Rückseiten von Kassenbons oder schneiden Sie größere Blätter mit unbedruckter Rückseite( z.B. Werbebriefe) klein.
Zimmerpflanzen- selber züchten und tauschen.
Kleiderbügel- gibt es im Geschäft dazu, manchmal auch in Kartons vorm Geschäft zum mitnehmen
Butterbrottüten- schneiden Sie die Brötchentüte vom Bäcker in Form oder nutzen Sie Butterbrotdosen


Dinge, die Sie haben sollten:

Teigschaber- nur so wird alles aus dem Glas gekratzt.
Käsehobel- gibt Scheiben in angemessener Dicke.
Schälmesser- schält unglaublich dünn.
Waschbare Lappen- spart Papiertücher
Sparbücher- gibt Zinsen. Für Fortgeschrittene gibt's mit anderen Anlageformen noch mehr Zinsen.
Zeit- reparieren, pflegen, selber machen, Preise vergleichen, handeln, gibt auf Dauer mehr Geld und Lebensqualität.
Geduld- lieber warten, als das Konto überziehen, lieber fragen und gebraucht kaufen, als neu und teuer.
Platz- für Vorräte, die billig eingekauft wurden und die Möglichkeit etwas günstig einzulagern.

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