Mittwoch, 3. Juni 2009

SparBuch Kapitel 9

Kapitel 9

Auto
oder wer fährt wie womit wohin




Diejenigen unter uns, die ein Auto brauchen oder es sich einfach leisten wollen, finden hier einige
Anregungen, wie man trotzdem preiswert und überlegt damit umgeht.
Schon vor dem Kauf sollte man einige Punkte überlegen:
Wie viele Personen müssen befördert werden?
Wie nutzt man das Auto überwiegend ( Stadtverkehr, Autobahn) ?
Die Antworten auf diese Frage sollten die Wahl des Fahrzeuges erleichtern. Es macht ja keinen Sinn, dass 2 Personen, die zu 90 % in der Stadt unterwegs sind und keinen Großeinkauf zu bewältigen haben, einen Kombi fahren.
Die nächste Frage ist, kaufe ich neu oder gebraucht. Hier gibt es unendliche Möglichkeiten, z.B.
Jahreswagen, Tageszulassung, Gebraucht, Neuwagen usw. Bei der Modellauswahl sollten Sie auch überlegen, ob Sie den Wagen länger fahren oder nach kurzer Zeit wieder Verkaufen wollen, ein Mercedes hat sicher einen höheren Wiederverkaufswert als ein Suzuki.
Wenn Sie diesen Punkt geklärt haben, informieren Sie sich über die Unterhaltskosten, wie Versicherung, Verbrauch, Steuern usw. Unter Umständen muss es dann doch ein anderes Modell sein oder es stellt sich heraus, dass die Teilkasko teuerer ist als die Vollkaskoversicherung. Erkundigen Sie sich nach allen Möglichkeiten.
Achten Sie auf Garantiezeiten und Zusatzgarantien, hier ist das Kleingedruckte extrem wichtig um zu entscheiden, welche Garantie sich lohnt.
Auch die Ausstattung des Wagens spielt eine Rolle, Automatik oder Schaltwagen, Diesel oder Benziner, Klimaanlage oder Schiebedach?
Wenn Sie sich nun entschieden haben, geht es an den Kauf. Vergleichen Sie die Preise genau, handeln Sie, versuchen Sie, noch einige Extras zu erhalten, wie Fußmatten oder vergleichbaren. Wenn Sie das nicht können, gibt es die Möglichkeit, eine Preisagentur einzuschalten.
Haben Sie nun endlich einen neuen Wagen, sollten Sie diesen regelmäßig pflegen und warten, dies steigert auch den Wiederverkaufswert ihres Autos.
Auch bei der täglichen Nutzung des Wagens gibt es einiges zu beachten. Entfernen Sie alles Überflüssige aus und von ihrem Fahrzeug, um möglichst wenig Sprit zu verbrauchen. Wer seinen halben Hausstand oder dauerhaft einen Dachgepäckträger spazieren fährt, muss sich über einen hohen Benzinverbrauch nicht wundern.
Bei langen Ampelphasen und vor Bahnübergängen gehört der Motor aus, ebenso, wenn man das Fahrzeug verlässt.
Berufstätige, die gute Verkehrsverbindung mit Bus und Bahn für den Weg zur Arbeit haben, sollten sich genau ausrechnen, ob dies nicht billiger ist, als das Autofahren.
Überhaupt sollte sich jeder überlegen, ob der Weg mit dem Auto sein muss, oder ob man vielleicht laufen oder Rad fahren kann.
Vielleicht kann man auch Fahrgemeinschaften bilden, fragen Sie doch mal in der Nachbarschaft, vielleicht arbeitet ja jemand ganz in ihrer Nähe oder bei den Arbeitskollegen, vielleicht wohnt ja jemand ganz in ihrer Nähe.

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