Samstag, 31. Juli 2010

Die Masche mit der Oma

Im Reiseteil der örtlichen Tageszeitung habe ich heute diesen Artikel gefunden. Im Schwarzwald haben sich einige ältere Damen zusammengetan und bieten gemeinsam mit der Landfrauenvereinigung und dem Schwarzwald Tourismus Strickkurse für Touristen im Urlaub an. Die Idee finde ich richtig klasse. Nachzulesen im WAZ/NRZ Reiseteil vom heutigen Samstag.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Eine Sammeltasse...

...habe ich zweckentfremdet. Vor Jahren habe ich sie bei einer Büroauflösung vor dem Müll bewahrt. Im Schrank war sie mir zu schade, zum Dekorieren war kein Platz mehr, also hab ich sie kurzerhand - dank Superkleber - an die Wand gehängt. Mir gefällt die Idee recht gut.



Deutscher Humor ist ja ein echter Schlankmacher: Man muß meilenweit laufen, bis man ihn trifft.
Dieter Hallervorden (*1935), deutscher Kabarettist und Schauspieler


Dienstag, 27. Juli 2010

Eine schöne Geschichte

Zwei Herren, beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer.
Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte. Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes. Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen. Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem Militärdienst und wo sie im Urlaub waren.
Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte, ließ er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge beschrieb, die er draußen am Fenster
sah. Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo seine Welt erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort draußen. Das Fenster überblickte einen Park mit einem schnuckligen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre Modellboote segeln ließen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am Horizont. Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details, schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen vor.
An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine vorüberziehende Parade.
Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte,konnte er sie vor seinem
geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie mit anschaulichen Worten beschrieb.
Tage, Wochen und Monate vergingen
Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben ist. Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu lassen. Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlt,
ließ sie ihn allein. Langsam, schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen um seinen
ersten Blick auf die echte Welt draußen zu richten. Er strengte sich an, sich langsam zu
drehen um aus dem Fenster am Bett zu gucken. Es zeigte auf eine leere Wand.
Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draußen vor dem Fenster zu erzählen. Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind war und nicht einmal die Wand sehen konnte. Sie sagte "Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern."

Epilogue:
Es ist eine riesige Freude, andere glücklich zu machen, ungeachtet unserer eigenen Situation.
Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, ist doppelte Freude.
Wenn Du Dich reich fühlen möchtest, zähle all die Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann.
"Heute" ist ein Geschenk, deshalb nennt man es "the präsent".

(Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen: ich weiß, dass man "the present" im englischen mit e schreibt. Ich habe diesen Fehler aber bewußt übernommen, weil ich davon ausgehe, dass der unbekannte Autor dies mit Absicht gemacht hat, um das Geschenk = Präsent der Gegenwart zu verdeutlichen.)

Montag, 26. Juli 2010

Reger Flugverkehr auf Balkonien

In der letzten Woche hat mein Mann sich in Geduld geübt und sich auf unserem Balkon auf die Lauer gelegt. Einige kleine Federbälle sind ihm vor die Linse seiner Kamera (die deutlich besser ist als meine). Hier mal eine Auswahl an Dompfaffen...



...und Meisen. Es mach Spaß, den Tieren zuzuschauen.






Samstag, 24. Juli 2010

Postkartenwichteln

Gerade eben hat die Postbotin mir auch die 3.Karte gebracht, herzlichen Dank an Sibille. Nun hab ich alle vollständig beisammen. Es hat mir riesigen Spaß gemacht. Euch allen einen lieben Dank für die schönen Karten und die netten Grüße.




Donnerstag, 22. Juli 2010

Gepolter in der Wohnung über uns oder es wird doch nicht renoviert

In der Wohnung über uns hat der Lärmpegel in den letzten Wochen stark zugenommen. Anfangs dachten wir, gut nach dem Auszug der Frau räumt der Herr der Wohnung mit Töchterche um und renoviert. Gestern abend war es wieder heftig. Mein Mann also nach oben, die Herren kennen und verstehen sich ganz gut. Als mein Mann dann wieder kam konnte er kaum noch ernst bleiben. Die beiden üben für Töchterchens Springreitschein, der Vater ist das Pferd!!! Als Krönung des ganzen hat er seine Holzpantinen (die die ehemalige Dame des Hauses nicht ohne Grund verboten hatte) auch wieder rausgekramt. Da galoppieren die beiden durch die Hütte, ich glaub es nicht, der Mann ist 51!! Kommentar der 13jährigen Tochter: Siehste, ich hab doch gesagt, dass ist zu laut!
Bitte, wer kann dabei ernst bleiben...

Mittwoch, 21. Juli 2010

Eine Hortensie...


...ist mir die Tage vor die Kamera gekommen. Sie war in voller Blüte und ein richtig toller, großer Strauch ( oder heißt es hier Busch??) Leider stand sie in einem Vorgarten, den ich nicht betreten konnte und daher muss dieses eine Bild genügen...

Dienstag, 20. Juli 2010

Postkartenwichteln


Und die zweite von drei Karten ist angekommen. Lieben Dank an doppel-eff für den lieben Gruß. Nun bin ich gespannt, wann die letzte Karte kommt

Montag, 19. Juli 2010

Postkartenwichteln

Die erste von 3 Postkarten ist da, hurra!!! Lieben Dank an nussi-nussi! Nun freu ich mich auf die nächsten Karten!

Sonntag, 18. Juli 2010

Randgeschehen beim Still-Leben


Auch Schachtzeichen waren wieder im Einsatz....





....Kinder haben gemalt...


...was für ein Tag mitten auf der Autobahn.




Still-Leben, weiter gehts..

Allmählich füllt es sich...


...Musik wird gemacht....


...ein buntes Völkchen ist unterwegs...



..noch mehr Musik. Es ist ein Riesenfest mit einer ganz besonderen Stimmung, Danke an all die, die das möglich gemacht haben. Es ist schon etwas besonderes, ein 60 km langes Volksfest zu besuchen.










Still-Leben A40 am 18.07.2010

Heute morgen sind wir aufgebrochen, um wie viele andere auch, zu Fuß über den Ruhrschnellweg zu gehen. Am Anfang noch recht leer....
...die Tische...

...wird es langsam etwas voller...




Was für ein Gefühl, über die Autobahn zu laufen.










Glück ist Scharfsinn für Gelegenheiten und die Fähigkeit, sie zu nutzen.
Samuel Goldwyn (1882-1974), US-amerikanischer Filmproduzent

Samstag, 17. Juli 2010

Impressionen von heute früh

Heute morgen habe ich mich mit der Kamera auf den Balkon gestellt. Als erstes ist mir die Spiegelung in der Regenpfütze auf den Garagendächern vor die Linse gehüpft.
Reizvoll auch die Regentropfen auf der Bouganville auf dem Balkon.

Der kleine Hase war auch wieder zum Frühstück in Nachbars Garten....


... und zum Schluss hab ich mich noch an der Ballonblume versucht. Es fehlte jedoch ein wenig die Sonne und die Schlangenmenschenfähigkeit um das richtig aufzunehmen.




Freitag, 16. Juli 2010


Wenn man Dummheiten macht, müssen sie wenigstens gelingen.
Napoleon I (1769-1821), Bonaparte, Kaiser der Franzosen 1804-1815

Donnerstag, 15. Juli 2010

Naturphänomene

Nach dem gestrigen heftigen Gewitter konnte man den Himmel glühen sehen. Durch die extreme Wetterlage sieht auch der Himmel immer öfter extrem (schön) aus.
Das eigentliche Gewitter zu fotografieren hab ich mich nicht wirklich getraut, der Regenbogen ist nichts geworden auf dem Foto, also gibts hier wieder Wolken.






Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.
John Galsworthy (1867-1933), englischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger 1932

Montag, 12. Juli 2010

Weltuntergang?

Nein, nur ein wirklich heftiges Gewitter. War das plötzlich dunkel und unheimlich.

Leider hat die Abkühlung nur kurz angehalten, jetzt ist es schon wieder fast so warm wie vor dem Unwetter.

GsD ist nichts passiert, obwohl wir auf dem Heimweg von der Arbeit viele entwurzelte Bäume gesehen haben, war bei uns daheim alles in Ordnung. Da sieht man mal wieder, wie klein der Mensch doch ist.



Samstag, 10. Juli 2010

Gestern auf dem Weg....

... zur Medientour konnte ich noch diesen Kondensstreifen am Himmel einfangen.

Solche Phänomene mag ich gern.


Medientour

In einem Raum, in dem wir einen Film gezeigt bekamen, gab es einige Exponate von früher zu sehen, einige Platten aus der Zeit, als Zeitungen noch gesetzt wurden....
...sowie Druckwalzen....


..und andere Druckutensilien.


Es war ein toller Tag!








Medientour

Gestern habe ich mit meinem Mann eine Besichtigungstour durch Radio Essen und die Gebäude der WAZ-Mediengruppe besichtigt. Sowohl die Studios von Radio Essen als auch die Entstehung einer Zeitung zu sehen, das war richtig interessant. Leider durfte man nicht fotografieren.

Vieles kann man sich einfach gar nicht vorstellen. Ich war als Schülerin schon mal bei und auch in der Zeitung. Aber seither hat sich sehr viel verändert. Die Techik hat Einzug gehalten und das zu sehen, war schon unglaublich. Schwebende Zeitungen, Förderbänder, Drucktechnik, alles ganz von Technikhand gesteuert. Es war ein informativer und interessanter Tag, der von 17 Uhr bis 20.45 Uhr dauerte und damit auch recht anstrengend war. Aber toll, ich kann es nur empfehlen....



Donnerstag, 8. Juli 2010

Über den Wolken...

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein....
Bei solchen Bildern denke ich immer an den Song von Reinhard Mey.
Hier mal der vollständige Text zum Mitsingen oder Summen:






Wind Nord/Ost, Startbahn null-drei
Bis hier hör' ich die Motoren
Wie ein Pfeil zieht sie vorbei
Und es dröhnt in meinen Ohren
Und der nasse Asphalt bebt
Wie ein Schleier staubt der Regen
Bis sie abhebt und sie schwebt
Der Sonne entgegen

Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein

Ich seh' ihr noch lange nach
Seh' sie die Wolken erklimmen
Bis die Lichter nach und nach
Ganz im Regengrau verschwimmen
Meine Augen haben schon
Jenen winz'gen Punkt verloren
Nur von fern' klingt monoton
Das Summen der Motoren

Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein

Dann ist alles still, ich geh'
Regen durchdringt meine Jacke
Irgendjemand kocht Kaffee
In der Luftaufsichtsbaracke
In den Pfützen schwimmt Benzin
Schillernd wie ein Regenbogen
Wolken spiegeln sich darin
Ich wär' gern mitgeflogen

Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein

Mittwoch, 7. Juli 2010

Postkartenwichteln

gibt es bei Ich und Frau Schmitt (Überschrift anklicken). Alles ist ausgelost und nun suche ich tolle Karten. Da ich selbst auch gern Karten bekomme und auch gern welche kaufe, finde ich diese Idee genial. War heute in der Stadt schon stöbern oder bastel ich doch selbst?? Mhhh, mal sehen....

Mein kleines Reich

oder, wie mein Mann meint: das kreative Chaos hat Einzug gehalten.
Ich genieße den Luxus eines eigenen kleinen Zimmers, in dem ich mich ganz meinen Hobbies widmen kann. Da diese ja recht zahlreich sind, muss das alles irgendwie in das Zimmerchen passen. Naja, geht ja auch. Ich mag dieses Durcheinander, jemand anders bekommt eher einen Anfall, aber das ist egal, klein und meines.