Dienstag, 24. Juli 2012

Postcrossing

Nachdem ich in einer Zeitschrift darüber gelesen habe, habe ich mich auch bei Postcrossing angemeldet. Ich bekomme und schreibe sehr gern Postkarten und habe auch ganz viele, die ich immer mal wieder unterwegs als Souvenier kaufe. Ein anderer Grund war, mein Englisch etwas aufzufrischen. Womit ich aber gar nicht gerechnet habe, war das:

Eine Postkarte aus China, toll!!!! Sowohl das Motiv als auch die feinen Schriftzeichen haben mich total fasziniert. So was macht mir richtig Spaß. Mal sehen, was als nächstes kommt...

Sonntag, 22. Juli 2012

Sommer?

Morgens um sieben (oder acht) ist die Welt noch in Ordnung.

Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen war Herr Maus heute früh um viertel nach sechs wach und ich dann leider auch. Da Herr Maus den Tag heute mit seinem alten Auto verbringt, habe ich mich dann um kurz vor acht auf den Weg gemacht und habe Söckchen zum Geburtshaus gebracht. Das hat mir einen wunderschönen Spaziergang von fast einer Stunde bei super schönem Wetter und dem Gefühl, fast allein in der Stadt zu sein, beschert. Erst habe ich nur Elstern und Amseln getroffen, etwas später dann wurde der ein oder andere Hund schon Gassi geführt. Die Luft war klar und der Himmel blau. Vielleicht kommt ja jetzt der Sommer doch noch? Das passende Straßenschild jedenfalls habe ich schon mal gefunden...

Donnerstag, 19. Juli 2012

Erinnerungen

Vor einigen Tagen hatten Herr Maus und ich Hochzeitstag. 14 Jahre sind wir nun verheiratet. Dieser Tag war für mich eine Gelegenheit, die Fotoalben herauszuholen. Ich habe darmals alle Glückwunschkarten, die Fotos von Polterabend, Hochzeit und der Hochzeitsreise in Alben geklebt. Da kamen die Erinnerungen ans Tageslicht. An solchen Bildern kann man dann erkennen, was sich verändert hat. Und ich war erstaunt, wie viel sich da doch getan hat. Kinder werden erwachsen, Beziehungen verändern sich, Kollegen gehen in Rente oder werden versetzt, Bekannte sind nicht mehr bekannt...
Bei den Glückwunschkarten sind zwei dabei, von denen wir die Absender bis heute nicht zuordnen können, da hab ich darmals schon ??? drauf gemalt.
Die Bilder unserer Hochzeitsreise schau ich mir immer wieder gern an. Wir waren darmals auf Santorin und diese Insel hat mir darmals gut gefallen. Vielleicht schauen wir in einigen Jahren mal nach, ob sie immer noch so schön ist.
An solchen Tagen wird mir bewußt, wie gut es mir geht. Daher schau ich dann auch gern zurück und wünsche mir, dass es weiter so gut geht.

Sonntag, 15. Juli 2012

Winkekatze

Maneki-neko, auch Manekineko (japanisch; deutsch „Winkende Katze“ oder „Winkekatze“), ist ein beliebter, japanischer Glücksbringer in Gestalt einer aufrecht sitzenden Katze, die dem Betrachter mit ihrer Pfote zuwinkt.
Maneki-nekos sind heute besonders in Japan, China und Thailand beliebt und werden bevorzugt in Eingängen von Läden in Einkaufspassagen, Restaurants und Lotterien aufgestellt. Dort sollen sie mit ihrem unablässigen Winken Kunden anlocken. Auf Marktplätzen und Ausstellungen sollen sie finanzielles wie geschäftliches Glück anziehen. In privaten Häusern werden sie gerne aufgestellt, um Wohlstand anzuziehen und Unglücke fernzuhalten. Ihre heutige Gestalt geht auf die Katzenrasse Japanese Bobtail zurück, der japanischen Tradition zufolge ist die Maneki-neko die Wiedergeburt der Göttin der Gnade, Kannon.
(Quelle: Wikipedia)
Ich finde diese Katzen recht hübsch und Glück kann doch jeder brauchen. Also durfte diese Kleine bei mir einziehen und wohnt nun auf der Fensterbank in meinem Hexenstübchen. Nun kann das Glück kommen.

Freitag, 13. Juli 2012

Sommer?

Auf dem Balkon ist es zur Zeit irgendwie trostlos. So recht wachsen will nichts, nur das Unkraut. Umso überaschter war ich, als ich heute von der Arbeit heim kam. Es regnet zwar, aber trotzdem trauen sich einige tapfere Pflanzen ans Licht. Das Stiefmütterchen hat sich irgendwie selbst ausgesäät (gut, dass ich mir mit dem Unkraut zupfen Zeit gelassen habe) und die beiden Wicken trotzen auch dem Regen und blühen nun munter drauf los. Na, dann, bitte etwas Sonne für meine Balkonhelden.

Montag, 9. Juli 2012

Weinbergpfirsiche

Das war für mich mal eine echte Entdeckung. Ein Arbeitskollege hatte diese leicht seltsam aussehenden Pfirsiche mitgebracht. Nach einem skeptischem Blick meinerseits und der Versicherung, die seinen echt lecker, bin ich dann mit Herrn Maus in unserern Haus- und Hofsupermarkt und dort gab es Weinbergpfirsiche.So ein wenig erinnern sie ja von der Form her an einen Kürbis.
Einen Teil davon habe ich zu Marmelade vrearbeitet, einige schwimmen im Rum und einige sind einfach nur so schon gegessen worden. Echt lecker!

Sonntag, 8. Juli 2012

Gestern morgen, direkt vor der Tür

Als ich gestern mal einen Blick aus dem Wohnzimmerfenster warf, sah ich nichts, nur Qualm und Rauch. Also bin ich erst mal durch die Wohnung geflitzt und habe alle Fenster geschlossen. Als ich mich dann, mit der Kamera bewaffnet, wieder Richtung Wohnzimmerfenster begab, war der Rauch weg und die Feuerwehr da.
Das Putzeauto, das jeden Samstag bei uns die Straße putzt, hat wohl eine achtlos auf die Straße geworfene Zigarettenkippe eingesammelt und diese hat dann mit dem ganzen Laub und anderem Zeug, angefangen zu brennen. Also wurde alles auf die Straße gekippt und gelöscht...
So was nennt sich dann wohl Story frei Haus!

Samstag, 7. Juli 2012

Mal Freund, mal Feind

Mal lieb ich es, mal hass ich es: mein Bücherregal. Vor über 14 Jahren von Herrn Maus extra für mein Hexenstübchen angefertigt. Ich liebe Bücher und muss sie auch schnell zur Hand haben, blättern können, festlesen, Ideen einfangen und sofort ausprobieren. Aber ab und an quillt dieses Regal über. Dann heißt es rücken, räumen, aussortieren. Wer darf bleiben, wer muss gehen, wer bekommt wo seinen neuen Platz? So bleibt es immer irgendwie lebendig in diesem Regal. Trennen würde ich mich nie von diesem Möbel, obwohl ich schon oft geschimpft habe, wenn ich gefühlte Tonnen von Papier hin und her gewuchtet habe....

Freitag, 6. Juli 2012

Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, bevor sie ihn gebrochen haben.

Franz Liszt (1811-1886), Komponist

Donnerstag, 5. Juli 2012

Extraschicht, 30.06.2012 - Teil IV

 Zum Schluss waren wir wieder da, wo wir angefangen hatten, in Gelsenkirchen am Nordsternpark.
 Hier war nun alles toll beleuchtet. Wir sind aber nur noch kurz über das Gelände gegangen und dann, total müde, nach hause gefahren.
Es war wieder wunderschön und die nächste Extraschicht ist am 06.07.2013, wir sind bestimmt wieder mit dabei, ich freu mich jetzt schon...

Dienstag, 3. Juli 2012

Extraschicht, 30.06.2012 - Teil III

 Weiter ging es zur Zeche Ewald. Da hier auch ab und an mal Oldtimertreffen stattfinden, ist uns dieser Ort nicht ganz unbekannt.
 So schön beleuchtet ist sie allerdings sonst nicht.
 Hier haben wir uns länger aufgehalten, da es hier sehr viel zu gucken gab. Allerdings habe ich mehr geguckt als fotografiert.
Zum Abschluss noch einmal der Förderturm.
Von hier aus ging es zurück zur Ausgangsposition Nordsternpark, davon später mehr...

Montag, 2. Juli 2012

Extraschicht, 30.06.2012 - Teil II

 Vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof ging es dann mit dem Bus zum Kultur.Gebiet Consol. Die Zeche ist erst seit 15 Jahren stillgelegt. Zur Extraschicht stand hier alles unter dem Motto Consol dampft.
 Hier sieht man eine der riesigen Maschinen...
 ... zwischendurch gab es auch tolles am Himmel zu sehen.
 Und so sieht es aus, wenn aus Zeche Kunst wird.
Von hier aus ging es weiter zu anderen Spielorten....

Sonntag, 1. Juli 2012

Extraschicht, 30.06.2012 - Teil I

Gestern war es mal wieder so weit. Die Nacht der Industriekultur fand statt und wir waren zum 5. Mal dabei. Begonnen haben wir die Tour diesmal in Gelsenkirchen am Nordsternpark.
Hier sind wir erst einmal über das Parkgelände geschlendert und haben uns umgesehen. Die Illuminationen für abends konnte man erahnen, ein Schachtzeichen war auch dabei. Wir sind dann bis zum Amphitheater gelaufen.
Von dort hätten wir mit dem Schiff über den Kanal nach Oberhausen schippern können, aber das wollten wir nicht. Wir sind dann zur Bushaltestelle und hatten das Glück, einen offenen Doppeldecker zu erwischen. Der fuhr zwar in die komplett falsche Richtung, aber das war egal, man kommt ja schnell wieder zurück. Die Fahrt war bei tollem Wetter echt ein Erlebnis, es gab Musik und Informationen vom Fahrer, wie bei einer Stadtrundfahrt.
Zurück hatten wir wieder Glück und sind mit einer historischen Straßenbahn gefahren. Ihr wisst schon, diese Teile mit Holzverkleidung, wo der Fahrer vorn eine geheimnissvolle Kurbel dreht um die Bahn zu lenken. Mit so einer bin ich als Kind noch zur Schule gegondelt. Dieser Oldtimer brachte uns dann wieder nach Gelsenkichen zurück und wir sind weiter gezogen, davon später mehr....