Montag, 30. Dezember 2013

Der Medicus, Buch und Film

Gestern waren Herr Maus und ich im Kino. Wir haben uns den Medicus angesehen. Das Buch gehört schon seit vielen Jahren zu den Büchern, die ich immer mal wieder aus dem Regal nehme. Die Taschenbuchausgabe habe ich mittlerweile zerlesen und gegen ein gebundenes Buch ersetzt. Nun also die Verfilmung. Ich war hin und her gerissen, will ich das sehen, kann man das Buch in 155 Minuten erzählen? Ich habe öfter das Problem mit Verfilmungen von Büchern, die mir gefallen. Selten haben die Regisseure die gleiche Fantasie wie ich. Diesmal habe ich versucht, den Film vom Buch unabhängig zu betrachten. Und ich denke, nur so geht das. Der Film ist, wenn man das Buch ausblendet, eine wirklich gut erzählte Geschichte mit wunderschönen Bildern und einer tollen Aussage und ich bin nicht enttäuscht. Trotzdem werde ich (wie fast immer) das Buch dem Film vorziehen, weil ich beim Lesen eben mein eigenes Kopfkino aktivieren kann und die Geschichte doch viel ausführlicher und fantasievoller gestalten kann als jeder noch so gute Regisseur.
Mein Fazit: der Film ist gut, aber für mich ist das Buch besser.

1 Kommentar:

thora hat gesagt…

So geht es mir meistens auch und deswegen werde ich auf den Film in diesem Fall eindeutig verzichten. Meine Eltern haben ihn zwar gesehen und mich überreden wollen, aber ich lese jetzt lieber noch einmal das Buch. Das Kopfkino ist stärker und so war es auch bei der Päpstin.
LG aus Dortmund, Thora