Donnerstag, 27. Februar 2014

Der Weg ist noch lang...

... aber er geht in die richtige Richtung. Allmählich verschwindet nach und nach das Plastik aus der Küche. Bis es ganz fort ist, wird es noch dauern, da ich auch jetzt keine Unsummen für Gläser ausgeben mag. Ich versuche erst mal zu nutzen, was vorhanden ist. Da habe ich so einiges gefunden, das nun brav seinen Dienst verrichtet und ich erfreu mich an dem Anblick der Gläser.

Dienstag, 25. Februar 2014

Mhhhh....

Diese "Weinkühler(?)" habe ich am Sonntag bei dem Spaziergang in einer Schaufensterauslage entdeckt und weiß immer noch nicht so recht, was ich nun davon halten soll..... und ihr???

Sonntag, 23. Februar 2014

Ein Sonntagsspaziergang

Eigentlich wollten Herr Maus und ich heute zum Trödel. Aber dort war es so voll, dass noch nicht einmal ein Parkplatz  zu bekommen war. Auch nicht schlimm, das Wetter war klasse und so sind wir etwas weiter gefahren und sind spazieren gegangen. Erst über Feld, Wald und Wiese, später noch durch einen Stadtteil der Nachbarstadt. Den Vorfrühling haben wir auch gesehen, die Kätzchen kommen schon zum Vorschein, einzelne Bäume blühen schon. Wir sind gut 2 Stunden gelaufen, es war herrlich. Die Tage zeige ich euch noch weitere Bilder von Kuriositäten, die wir unterwegs gesehen haben.....

Samstag, 22. Februar 2014

Ein kleiner Zwischenbericht

Es läuft - immer noch erstaunlich gut. Ich fange an, mich von bestimmten Sachen zu trennen. Ich tausche und verkaufe Dinge, von denen ich mich bis vor ein paar Wochen nicht hätte trennen können. Gekauft habe ich seit dem letzten Post nichts mehr, allerdings stünde bald der Quartalskauf im Bücherclub an und ich überlege ernsthaft, ob die Mitgliedschaft für mich noch Sinn macht. Bisher bin ich dabei geblieben, da ich eine bestimmte Buchreihe sammel, die nur dort erhältlich ist, nun denke ich darüber nach, ob das überhaupt Sinn macht. Wie sehr eine scheinbar kleine Entscheidung ihre Kreise zieht - schon erstaunlich. Mal sehen, wohin diese Gedanken mich bringen, ich werde berichten.

Mittwoch, 19. Februar 2014

GeKuHaus und Cafe Konsumreform

Gestern war ich mit Herrn Maus in der Essener Innenstadt. Wir wollten eigentlich nur schnell etwas abholen, sind dann aber beim GeKuHaus, bzw im Cafe Konsumreform hängen geblieben. Das GeKuHaus habe ich mir vor einiger Zeit schon einmal angeschaut. Es ist ein Mehrgenerationenhaus, in dem gewohnt und gearbeitet wird, offen für viele Ideen und kreative Köpfe. Wer mehr wissen möchte, kann sich hier umschauen: www.generationenkult.de/haus. Unten in dem Gebäude ist dann das Cafe Konsumreform, das einen Kunst- und Trödelmarkt beherbergt. Hier kann man essen, trinken, gucken usw usw. Klasse finde ich auch die Möglichkeiten, die man für Radfahrer bereit hält. Wer schauen mag: http://www.konsumreform.de/. Die verschiedenen Ideen finde ich sehr gelungen und der Kuchen war super... Ich bin sicher, hier war ich nicht zum letzten Mal.

Montag, 17. Februar 2014

Kindheitserinnerungen

Hier kommt ein weiteres Bild aus dem Fotoalbum. Das war zu Weihnachten und ich habe einen Stoffhund bekommen. An den Hund kann ich mich noch gut erinnern, er hat mich lange begleitet, irgendwann war er dann verschwunden. Der Herr rechts ist mein Vater, die Hand links gehört zu meinem Opa. Die Schuhe, die ich auf dem Bild anhabe, die habe ich heute noch (passen tun sie nicht mehr)....

Samstag, 15. Februar 2014

Alltagsrituale....

... und was das mit Müllvermeidung zu tun hat

Herr Maus und ich trinken nach Feierabend erst mal einen Cappuccino, das gehört für uns zum Feierabend. Dazu gibt es Kekse. Bis vor einiger Zeit habe ich diese gekauft und mich schon lange geärgert, dass man für eine Hand voll Kekse den Mülleimer aber gut gefüllt hatte. Dann irgendwann, nach Weihnachten, kam die Idee: warum nur zu Weihnachten Kekse backen? Das geht doch immer. Also backe ich ganzjährig. Im Laufe der Zeit haben wir so einige Rezepte ausprobiert, Spritzgebäck würde ich nun nicht im Sommer essen, aber andere Sorten gehen gut. Eines unserer Lieblingsrezepte ist schnell gemacht.

Cookies

1 großes Ei
100 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
50 g Zucker

schaumig rühren, dann dazu

1 EL Kakao
1 Tüte Vanillezucker
1 TL Backpulver
175 g Mehl
125 g Schokolade (hier kann man eine Tafel zerkleinern, ich kaufe Topsies von Ulmer, das sind kleine Linsen aus Schokolade, die sehr gut in den Keksen schmecken)

Die Zutaten vermengen. Der Teig wird sehr fest, wenn man ein "normal" großes Ei nimmt, kann man ca 10 g Zucker und 10 g Mehl weglassen. Aus dem Teig dann mit einem TL kleine Kleckse auf das Backblech geben, ich bekomme 2 Bleche daraus, bei 180 Grad (Umluft), ich schalte den Ofen an, wenn ich die Kleckse aufs Blech setze, kommen beide Bleche für 15 Minuten in den Ofen, dann ausschalten und die Kekse im Ofen erkalten lassen. Ich nehme sie raus, wenn sie fast komplett abgekühlt sind, dauert bei meinem Ofen ca 1 Stunde, dann noch kurze Zeit ganz auskühlen lassen und ab in die Dose.
So habe ich eine Menge Kekse und kaum Müll. Dazu kommt noch, dass ich genau weiß, was drin ist und es dauert ca 20 Minuten plus die Backzeit.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Konsum mal anders


Immer noch klappt es gut. Ich habe (bis auf eine geplante Ausnahme) nichts gekauft, aber einiges in Angriff genommen.
So habe ich z.B. meine Jeanshose geflickt. Sie war am inneren Oberschenkel leicht durchgescheuert. Durch den Gewichtsverlust war da jetzt aber Luft und ich konnte etwas abnähen. Nun kann ich die Hose sicher noch einige Jahre tragen. Darüber freue ich mich sehr, da es diesen Schnitt nicht mehr zu kaufen gibt, ich aber nicht oft das Glück habe, gut sitzende Hosen zu finden.
Desweiteren habe ich versucht, in meinem Zimmer etwas Ordnung zu schaffen. Dabei habe ich einige Bücher aussortiert und diese weiter gegeben. Wolle, die ich nicht mehr verarbeite, ist auch schon auf dem Weg zu neuen Verwendungen. So habe ich Raum gewonnen und mehr Übersicht über die vorhandenen Dinge. Hierbei habe ich dann Wollreste gefunden, aus denen ich ein Geburtstagsgeschenk gestrickt habe (mehr kann ich dazu im Moment noch nicht sagen). Aus Filzresten habe ich Chiptäschchen (für Einkaufschips) genäht und diese auch eingetauscht gegen eine Kette, die auch bald verschenkt wird. Diese Form des Tauschens hat mich schon immer begeistert. Im Kreativbereich ist das ja noch öfter mal anzutreffen.
Von einer Bekannten habe ich einen Strang Wolle „gebraucht gekauft“, hierüber freue ich mich sehr, da ich nun auf der Creativa nicht mehr schauen muss. Diese Wolle ist für ein Projekt eingeplant, für das ich schon Wolle daheim habe, die aber nicht reichte. Das Geld dafür hatte ich auch schon weg gelegt. So kommt eines zum anderen, Dinge entwickeln sich fast schon automatisch

Dienstag, 11. Februar 2014

Aus häßlich wird brauchbar

Eigentlich zeige ich die Bastelideen ja "nebenan" im Kreativblog. Aber das überschneidet sich oft mit dem Upcycling und Recycling, daher heute auch mal hier ein Minibastelprojekt.
Ich habe das vor einiger Zeit mal irgendwo gesehen, ist also nicht meine Idee. Ein alter (ziemlich fies gewordener) Bleistift schien mir zu schade zum Wegwerfen, aber nutzen wollte ich ihn im vorherigen Zustand auch nicht mehr so wirklich, so wollte ich ihn nicht einmal fotografieren. Also habe ich aus einem alten Buch (ich habe immer einige zum Basteln daheim) eine Seite herausgetrennt, abgemessen und den Bleistift damit ummantelt. Das geht bestimmt auch mit anderem Papier. Geklebt und lackiert habe ich das in einem Arbeitsgang mit Decoupagelack, den ich auch daheim habe (den kann man sehr gut zum Basteln nutzen, hält auf Papier auf Glas und auf Konservendosen). So tut der Bleistift noch eine Zeit seinen Dienst.

Sonntag, 9. Februar 2014

Herr Cramer

Darf ich euch Herrn Cramer vorstellen? Er ist ein Schaufensterhund, der sein Gnadenbrot bei uns erhält. Vor vielen Jahren gab es hier ein Modehaus, das Cramer&Meermann hieß (ich weiß gar nicht mehr, wie sich das genau schrieb). Dieses schloss seine Türen für immer, als wir unsere Wohnung gekauft haben. Da ich in der Nähe gearbeitet habe, bin ich zum Ausverkauf fast jeden Tag dort gewesen, auf der Suche nach Einrichtungsgegenständen. Es wurde alles verkauft, vom Kleiderbügel bis zum Regal. Das ein oder andere nützliche Teil habe ich damals günstig erstehen können. Da durfte es dann auch mal etwas nur so zur Deko sein. Und so kam Herr Cramer zu uns, für ganze 5,- DM. Stubenrein und pflegeleicht bewacht er unsere Diele.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Der erste Monat ist um!

Heute halte ich einen Monat Konsumruhe.
Mein erstes Resümee: ich habe nichts gekauft, was nicht nötig gewesen wäre. Ich habe 6 Bücher ausgelesen, noch mehr weiter gegeben und 2 getauscht. Ich habe einiges gespendet, wenn ich etwas brauche, besinne ich mich verstärkt auf das, was vorhanden ist, ich bin kreativer im Alltag und in den Gedanken, probiere mehr aus. Ich vermisse nichts, der Austausch mit anderen wird reger. Ich habe neue Ideen.

Viele Prozesse sind allerdings auch schleichend, so dass sie mir selbstverständlich vorkommen, z.B. die Nutzung von Umschlägen als Notizzettel, das Verweigern von Plastiktüten und ähnliches. Gerade den bewussten Umgang im Alltag mit den Dingen, das Flicken und Reparieren mache ich schon so lange, dass ich darüber gar nicht mehr nachdenke. Aber auch das spielt ja eine große Rolle bei der Konsumruhe. Was gepflegt und repariert wird, muss nicht ersetzt werden. Das spart Geld und Rohstoffe, schont die Umwelt und ich muss nichts Neues kaufen. Da hängen so viele Themen zusammen, wenn man sich da einarbeitet, bekommt man nicht nur Antworten, es tauchen auch neue Fragen auf. Aber das stört mich nicht, ich gehe den Weg Schritt für Schritt und bin gespannt, wo er hin führt. Bisher finde ich das alles sehr spannend und motivierend, ich lerne sehr viel und das macht mir Freude. Ich hätte mir das für mich viel schwieriger festgestellt, gut, eine Shoppingqueen, die durch die Läden streift, war ich noch nie. Ich bin eher der online-Besteller. Vor allem im Handarbeitsbereich und bei Büchern hätte ich jetzt irgendwie mit Entzugserscheinungen gerechnet, aber nix, so überhaupt nix. Ob es daran liegt, dass ich genug zu tun habe? Viel zu nähen und zu stricken und auch noch so einige Bücher, die auf Halde liegen? Mag sein. Auf jeden Fall beruhigt mich das sehr, dass ich jetzt nicht ständig denke: oh nein, dieses und jenes hätte ich jetzt aber gern….. dann hätte ich nämlich nicht so viel Spaß an der Konsumruhe.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde
(unbekannt)

Dienstag, 4. Februar 2014

Früher...

Ich habe noch ein Kinderbild von mir aus dem Album abfotografiert. Dieses Bild mag ich sehr gern, auch wenn es keine besonders gute Aufnahme ist (auch das Original ist nicht besonders scharf). Mir gefällt das Gegenlicht und dieses scheinbar versunken sein.... was auch immer mich da gerade beschäftigt hat fordert meine volle Aufmerksamkeit.

Sonntag, 2. Februar 2014

Am Freitag...

... war ich bei meiner Freundin auf einen Kaffee. Als Überraschung hat sie mir diese Karte geschenkt. Ich hab Tränen gelacht. Dazu gibt es natürlich eine Geschichte: Wir waren vor Weihnachten in der Stadt und ich habe im  Parkhaus auf einem Parkplatz gestanden, der so eng war, dass ich arg klettern musste um einzusteigen und erst fahren heraus musste, um sie einsteigen zu lassen. Parkboxen im Parkhaus kann ich nämlich, aber parken am Straßenrand, neee, da geht es mir wie der Dame oben auf der Karte, lach.....

Samstag, 1. Februar 2014

UWUH und Müll vermeiden mit einfachen Mitteln

Post bekommt eigentlich jeder. Was macht man mit den Briefumschlägen? Ab damit ins Altpapier? Oder? Ich schneide die Umschläge, die ich nicht weiter nutze, klein und packe die Schnipsel in die Zettelbox. So habe ich immer einen Vorrat für Einkaufszettel oder sonstige Notizen und erst dann wandern sie ins Altpapier. Das gleiche mache ich auch mit Schreiben, die ich nicht verwahren muss. Meist haben die ja eine unbedruckte Rückseite, da kann man auch noch drauf schreiben. Ist nun wirklich eine ganz einfache Idee, aber ich hab gedacht, das ist vielleicht so einfach, das der ein oder andere gar nicht dran denkt???