Samstag, 30. August 2014

Ein kritischer Konsument

Zum kommenden Herbst/Winter benötige ich feste Schuhe. Das wusste ich schon im Frühjahr, als ich die ausgedienten Treter entsorgt hatte. Also habe ich gespart, denn auch die neuen Schuhe sollten bestimmten Ansprüchen genügen. Ich habe recherchiert, gelesen, geschaut und mich schließlich entschieden. Dann also los und in verschiedenen Geschäften nach den Preisen geschaut. Tja, und dann kam die Überraschung: die beiden ausgeguckten  Paar Schuhe waren in den Geschäften vor Ort pro Paar 10 bzw 15 Euro teurer. Ich habe dann höflich gefragt, aber preislich entgegen kommen wollte mir niemand. Nun möchte ich ja nicht unbedingt bestellen, da dabei ja auch wieder Transportwege und Verpackung anfallen, aber 25 Euro sind nicht gerade wenig Geld für mich. Also habe ich mich dann doch für die Onlinebestellung entschieden und bei der Bestellung gebeten, man möge bitte möglichst auf Plastik verzichten. Das hat gut geklappt. Die Schuhe kamen ohne Karton, jeder nur in etwas Papier gewickelt. Immerhin...
Dieses Erlebnis war dann für mich wieder ein Punkt zum Überlegen: wo ist da die Grenze? Das werde ich jedes Mal neu bedenken müssen. Wann kauft man wo was am besten? Nicht immer einfach, aber durchaus machbar!

Kommentare:

widerstandistzweckmaessig hat gesagt…

Hallo Uta!

Mir ist es vor kurzem ähnlich gegangen. Ich wollte ein Paar Schuhe für meinen Partner kaufen. Er wusste genau, was er wollte. Wir sind ins Geschäft und sie kosten 69,90 Euro.

Im Versandhandel habe ich die selben Schuhe um 30,-- Euro bekommen.

Da war es für mich auch nicht möglich im Geschäft zu kaufen, das ist einfach zu viel Preisunterschied!

lg
Maria

Muschelmaus hat gesagt…

@Maria Ja, das kann ich gut nachvollziehen. So muss man immer wieder schauen und seinen Weg suchen. Aber ich bekomme allmählich Übung darin. So setze ich mich auch viel bewußter mit vielem auseinander.